MacBook Pro M2: Berichte über deutlich langsamere SSD im Basismodell

Apples neuer M2-Chip bringt mehr Leistung, doch die SSD-Transferraten sind beim Einstiegsmodell des MacBook Pro 2022 offenbar eingebrochen.

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(Bild: borisoot wattanarat/Shutterstock.com)

Von
  • Leo Becker

Die SSD im Basismodell des MacBook Pro 13 Zoll ist Berichten zufolge deutlich langsamer als noch beim Vorgänger aus dem Jahr 2020: Die mit Blackmagics Disk Speed Test gemessene Lese- und Schreibgeschwindigkeit liegt bei der fest integrierten 256-GByte-SSD nur noch bei jeweils rund 1450 MByte/s, wie Anwender berichten. Zum Vergleich: Beim 256-GByte-Speicher im MacBook Pro 13 Zoll M1 und MacBook Air M1 (beide Baujahr 2020) konnte Mac & i Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von knapp 2300 MByte/s respektive 2750 MByte/s messen.

Teurere Modelle des Apple-Notebooks sind davon offensichtlich nicht betroffen: Im ersten Test des MacBook Pro 2022 von Mac & i erreichte die Ausführung mit 1 TByte Speicherplatz in Disk Speed Test Transferraten von knapp gut 3000 MByte/s (Schreiben) und knapp 2800 MByte/s (Lesen) – wie auch schon der Vorgänger mit 1 TByte SSD aus dem Jahr 2020.

Worauf der erhebliche SSD-Geschwindigkeitseinbruch beim Basismodell zurückzuführen ist, bleibt vorerst offen. Das günstigste MacBook Pro scheint damit in Hinblick auf Transferraten hinter das Mac-Geschwindigkeitsniveau des Jahres 2016 zurückzufallen. Allerdings ist noch unklar, ob dies alle Geräte betrifft, Apple nutzt gewöhnlich verschiedene SSD-Hersteller als Zulieferer. Auch zum neuen MacBook Air M2 liegen bislang noch keine Benchmarks vor, es soll erst im Juli in den Handel kommen.

Beim neuen MacBook Pro 2022 setzt Apple offenbar auf einen einzelnen NAND-Flash-Speicherchip statt auf zwei 128-GByte-Speicherchips beim Vorgänger, wie Max Tech nach einem Blick auf die Hauptplatine erklärte. Der Einstiegspreis des MacBook Pro M2 mit 256 GByte SSD und 8 GByte Arbeitsspeicher liegt beim Hersteller bei knapp 1600 Euro, für die Verdopplung des Speicherplatzes auf 512 GByte veranschlagt Apple einen Aufpreis von rund 230 Euro.

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(lbe)