MacBook Pro mit 16 Zoll: Schwer zu kriegen – wegen neuen Modellen?

Die große Intel-Maschine soll angeblich demnächst durch einen neuen ARM-Mac ersetzt werden. Nun gibt es Anzeichen dafür im Apple Store.

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Neue Modelle des MacBook Pro mit 14 und mit 16 Zoll sind wohl zeitnah in Vorbereitung.

(Bild: borisoot wattanarat/Shutterstock.com)

Von
  • Ben Schwan

Sollte Apple im Oktober wirklich neue mobile Profi-Macs ankündigen, muss sich der Konzern langsam sputen – schließlich benötigt allein die Event-Einladung an die Presse etwas Vorlauf. Nun gibt es jedoch erste Anzeichen dafür, dass es nicht mehr lange dauern wird: Ein Modell, dass der Konzern wohl austauschen will, ist aktuell im Apple Online-Store nur noch schwer zu bekommen – und auch in Apples Ladengeschäften nicht.

Dabei handelt es sich um die 16-Zoll-Variante des MacBook Pro mit Intel-Chip. Sie ist mittlerweile zwei Jahre alt und bedarf dringend einer Überholung. Wie ein Blick auf Apples Website zeigt, wartet man für die 2700 Euro teure Einsteigervariante der Maschine bei Lieferungen nun bis Ende November, die teurere Version soll ebenfalls verzögert – wenn auch nur um acht Tage – ausgeliefert werden. In diversen Apple-Läden wie dem in Berlin sind die Geräte nicht vorrätig, was ebenfalls ungewöhnlich ist.

Normalerweise bedeutet eine kurzfristige schlechte Verfügbarkeit bei Apple ein mögliches baldiges Release von Nachfolgemodellen – allerdings ist die Lieferkette des Herstellers ebenso wie der Rest der Weltwirtschaft aktuell in der Krise, weshalb sich daraus nicht unbedingt etwas ableiten lassen muss. Allerdings fällt die verschlechterte Verfügbarkeit genau in den Zeitraum, in dem Beobachter eine Ankündigung der nächsten Apple-Keynote, die sich spezifisch um den Mac drehen soll, erwarten.

Apple plant angeblich zwei neue MacBook-Pro-Maschinen mit 14 und 16 Zoll. Das 13-Zoll-Modell mit Intel-Chip ist zumindest in der teureren Variante aktuell noch zu haben, auf die Einstiegsversion wartet man laut Apple bis zu zwei Monate. Die neuen Geräte kommen angeblich mit Mini-LED-Screen, einem vom M1-ARM-Mac her gesehen nochmals beschleunigten "M1X"-Chip, sowie mehr Ports, darunter HDMI und Speicherkarten. Auch das magnetische Laden via MagSafe kommt angeblich wieder, wobei unklar ist, wie Apple das genau über USB-C umzusetzen gedenkt. Apple will demnächst seinen Umstieg auf eigene Apple-Silicon-Chips abschließen; ob es vereinzelt noch Intel-Modelle geben wird, bleibt abzuwarten.

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(bsc)