MacBooks und iPads mit OLED-Display: Im Jahr 2024 ist es angeblich soweit

Aktuell türmen sich die Gerüchte rund um neue MacBook-Modelle von Apple. Jetzt geht es in einem neuen Bericht um die verwendete Bildschirmtechnik.

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MacBook Pro 16
Von
  • Malte Kirchner

Apple plant angeblich für das Jahr 2024 erstmals die Veröffentlichung eines MacBooks mit OLED-Display. Laut eines Berichts des Analysten Ross Young, der seit 25 Jahren in der Zulieferindustrie für Displays tätig ist und viele Kontakte pflegt, soll es ein Bildschirm in einer Größe von 13,3 Zoll sein. Auch das iPad soll dann in seiner 11- und 12,9-Zoll-Konfiguration mit OLED ausgeliefert werden.

Dabei soll es sich nicht um das MacBook Pro als Flaggschiff Apples handeln, sondern möglicherweise um das MacBook Air, schreibt Young. Der Bestseller wurde aktuell erst mit dem M2 Chip und einem neuen Aussehen komplett erneuert. Die Prognose, um welches Modell es sich handelt, ist allerdings noch mit Unsicherheiten behaftet, räumt Young selbst ein. Bereits Anfang 2022 war spekuliert worden, dass Apple ab 2024 den Umstieg auf die OLED-Technik umsetzt.

Unmittelbar nach der Entwicklerkonferenz WWDC mit der Vorstellung des neuen M2 MacBook Air und des M2 MacBook Pro im 13-Zoll-Format kursierten etliche Gerüchte, wie es mit den MacBooks und iPads weitergeht. Der Analyst Ming-Chi Kuo aus Taiwan sagt aktuell eine neue 15-Zoll-Variante eines MacBooks voraus. Zu Wort meldeten sich auch Mark Gurman von Bloomberg und bereits vor einigen Tagen auch Ross Young. Sie erklärten, dass Apple angeblich ein noch größeres iPad Pro im 14,1-Zoll-Format und die Rückkehr des 12-Zoll-Formats plane.

Mittels einer Technik namens "Tandem Stack" sollen die OLED-iPads und das OLED-MacBook eine höhere Helligkeit erreichen, langlebiger und energiesparender sein. Es ist die Rede von einer Stromersparnis von 30 Prozent. Zudem soll es eine variable Bildwiederholrate haben, wie sie von der Apple Watch bekannt ist, sodass sie flexibel heruntergeregelt werden kann, was der Energieeffizienz dienlich ist.

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Aktuell setzt Apple auf Mini-LED. Die Alternative zu OLED besteht aus tausenden kleiner LEDs, die in mehreren Dimmzonen angeordnet sind. Bildschirme mit der Technik sind heller als OLED-Displays und weniger anfällig für Einbrenneffekte. Allerdings reichen sie nicht völlig an die Verdunkelung eines OLED-Displays heran. Apple soll laut einem Bericht des Newsblogs 9to5Mac außerdem noch an der Micro-LED-Technik interessiert sein, die die Vorteile aus OLED und Mini-LED in sich vereine.

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(mki)