Machine Learning: Azure Arc holt Microsofts ML-Dienst aus dem eigenen Cloud-Silo

Azure Arc erlaubt den parallelen Betrieb von mehreren Cloud-Umgebungen. Jetzt hat Microsoft die Unterstützung von Azure Machine Learning angekündigt.

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(Bild: Machine Learning & Artificial Intelligence / Mike MacKenzie / cc-by-2.0))

Von
  • Jonas Volkert

Bei seiner hauseigenen Entwicklerkonferenz Ignite hat Microsoft neue Features für Azure Arc vorgestellt. Wichtigstes Update ist die Unterstützung von Azure Machine Learning, Microsofts as-a-Service-Angebot für maschinelles Lernen in der Cloud. Azure Arc selbst ist ein Tool für das Administrieren von Multi-Cloud- und Hybrid-Umgebungen, das die Funktionen von Azure mit den Diensten anderer Anbieter wie AWS verknüpfen soll.

Dank des Updates können Arc-Kunden ML-Funktionen nun auch in Multi-Cloud- und Hybrid-Systemen verwenden. Dadurch sollen Anwendern die Modelle vor Ort mit der bereits vorhandenen On-Premises-Infrastruktur trainieren können. Die Daten müssen zur Verarbeitung so nicht mehr zwangsläufig den Umweg über die Cloud nehmen, was auch der Datensicherheit zugutekommen solle.

Das im vergangenen Herbst als Preview-Version vorgestellte Update für die Integration und das Management von Kubernetes-Container-Clustern wurde ebenfalls in den Status eines allgemeinen Releases erhoben. Für beide Updates können Azure Kunden sich ab sofort anmelden.

Azure Arc erlaubt das Verwalten von Multi-Cloud-Systemen

(Bild: Microsoft)

Azure Arc ermöglicht den Parallelbetrieb von Microsofts Cloud-Dienst Azure mit anderen Cloud- und Edge-Computing-Anbietern wie AWS und VMware. Nutzer können bestimmte Anwendungen in den unterschiedlichen Cloud-Umgebungen mit den gleichen Werkzeugen und Richtlinien verwalten. Außerdem können Anwender manche Azure-Dienste dank Azure Arc auch in anderen Clouds betreiben. Microsoft hatte Azure Arc im November 2019 erstmals vorgestellt und den Funktionsumfang bereits im vergangenen Jahr ebenfalls im Rahmen der jährlichen Ignite-Konferenz ausgebaut.

(jvo)