Mario Kart trifft Family Guy: Neuer Apple-Arcade-Exklusivtitel gibt Gas

In "Warped Kart Racers" kann man mit Figuren von Seth MacFarlane und anderen Fox-Serien ins kleine Rennauto steigen. Das Spiel gibt es in Apples Abo-Dienst.

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(Bild: 20th Television)

Von
  • Ben Schwan
  • mit Material der dpa

Die Cartoon-Serie "Family Guy" findet nicht jeder lustig: Zufälliger Witz, halb geschmacklose Schweinereien und ausgedachte Geschichten des "Helden" Peter Griffin zwingen dennoch seit 1999 viele Fernsehbesitzer zum Einschalten. Nun hat es die Show zusammen mit anderen Formaten von 20th Television – vor allem solche von Macher Seth MacFarlane – in ein Exklusivspiel für Apple-Geräte geschafft.

Bei "Warped Kart Racers" schreit alles zunächst nach einem schlechten Klon des Klassikers "Mario Kart". Schaut man sich das Spiel allerdings an, ist es überraschend spannend: Statt Schnurrbart-Klempner, Prinzessin oder Bowser sitzen hier Peter Griffen und Co. hinter dem Steuer und machen sich das Leben schwer. Die Entwickler geben sich auch keine Mühe, das große Vorbild zu verleugnen.

"Warped Kart Racers" (iOS) bietet einen Haufen bunter Rennstrecken, Power-ups, verrückte Waffen und überschaubare Herausforderungen beim Fahren. Es gibt weite Sprünge mit Hängegleiter, Kart-Modifizierung und was man sonst noch so von einem Kart-Spiel erwarten würde. Dazu gibt es eine große Portion des Humors aus "Family Guy", "American Dad!", "King of the Hill" und "Solar Opposites!".

"Warped Kart Racers" ist ein gelungener "Mario Kart"-Klon. Nicht nur, aber auch weil Nintendo mit "Mario Kart Tour" ein zwar spaßiges, aber auch arg reduziertes eigenes Angebot für iOS hat. Der Klon ist dem Original auf den Spielekonsolen verrückterweise näher.

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Weil das Spiel als Teil von Apples Spiele-Abo Apple Arcade erscheint, gibt es auch keine störenden Mikrotransaktionen, Zusatzkäufe oder Reklame. Das spaßige Kart-Spiel läuft auf iPhones, iPads, iPod touch, Mac und Apple TV HD und 4K. Apple Arcade, bei dem regelmäßig neue Toptitel hinzukommen, die ebenfalls ohne In-App-Verkäufe auskommen, kostet rund fünf Euro im Monat. (bsc)