Mattermost Cloud: Freier Teams-Konkurrent als SaaS-Applikation

Ab sofort können Unternehmen Mattermost als Cloud-Anwendung direkt von den Entwicklern beziehen. Die Infrastruktur dahinter stellt Amazon.

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Von
  • Moritz Förster

Als Mattermost Cloud bezeichnet das gleichnamige Projekt sein neues Angebot, mit dem Nutzer die Messaging-Plattform als SaaS-Anwendung beziehen können. Hierbei übernimmt der Entwickler den kompletten Betrieb der Applikation, inklusive der Administration der Updates und Infrastruktur. Letztere stellt Amazons mit AWS Virtual Private Cloud, die Ressourcen sicher voneinander isolieren soll.

Einige Bereiche der technischen Ausstattung richten sich nach der Lizenz: Ausschließlich mit der Enterprise-Version erhält der Kunde eine private Instanz inklusive dedizierter Infrastruktur und einer fest zugewiesenen Region für seine Daten. Diese Features sollen den Datenschutz garantieren, die Preise müssen interessierte Unternehmen jedoch anfragen. Details hierzu bietet die Übersichtsseite zur Cloud.

Hinzu kommt eine nicht ganz so umfangreiche Professional-Lizenz, die neben den regulären Mattermost-Funktionen ebenfalls ein Störungsmanagement umfasst. Sie kostet pro Anwender zehn US-Dollar im Monat. Der kostenlose Zugang entspricht letzterer Variante, er ist jedoch auf bis zu zehn Nutzer beschränkt. Jeder Anwender erhält für sein Konto 20 GByte Speicherplatz, unabhängig von der Lizenz.

Bei Mattermost handelt es sich um ein mit Microsoft Teams und Slack konkurrierendes Open-Source-Projekt. Es lässt sich ebenfalls komplett im eigenen Rechenzentrum betreiben. Um hier die Installation und Konfiguration zu vereinfachen, haben die Entwickler vor wenigen Tagen Omnibus angekündigt, mit dem sich Mattermost mit einem Befehl aufsetzen lässt.

(fo)