Mehr Sicherheit, mehr Cloud: Microsoft aktualisiert sein Virtual-Desktop-Angebot

Nicht nur ein neuer Name: Mit dem Schwenk zu Azure erweitert Microsoft seinen Virtual Desktop auch um einige Sicherheitsfunktionen.

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(Bild: Stokkete/Shutterstock.com)

Von
  • Nicole Bechtel

Microsoft hat neue Funktionen und Preise für die Virtual-Desktop-Plattform bekannt gegeben und ändert den Namen von Windows Virtual Desktop in Azure Virtual Desktop. Die über die Cloud verfügbare virtualisierte Desktopumgebung sollen Anwender in der Public Preview direkt mit Active Directory verbinden und von jedem Gerät aus ansprechen können. Zudem lässt sich Azure Virtual Desktop automatisch bei der Verwaltungsplattform Endpoint Manager registrieren, wodurch sich ein Domänencontroller erübrigt.

Auch virtuelle Maschinen von Windows 10 Enterprise Multi-Session sind nun über Endpoint Manager verwaltbar. Admins stellen darüber Policies ein und bekommen neben physischen Geräten auch die virtuellen Desktops angezeigt. Als weitere Features sind Single Sign-on, Berechtigungstypen wie FIDO2 und Azure Files für Cloud-Nutzer geplant. Die Quickstart-Funktion erleichtert den Zugang zu Azure Virtual Desktop über das Azure-Portal.

Azure Virtual Desktop ist im Rahmen einer Sonderangebotsaktion vom 14.07.2021 bis 31.12.2021 für 5,50 Dollar (Apps) und 10 Dollar (Apps und Desktop) jeweils pro Nutzer und Monat erhältlich. Weitere Informationen finden sich im Microsoft-Blog. Seit Beginn der Pandemie arbeitet Microsoft wieder verstärkt an seinem Virtual Desktop, der auch den Firmenlaptop ersetzen soll.

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(nb)