Microsoft Edge 89: "Schneller, schlanker und effizienter als je zuvor"

Microsoft bringt ein Update für Edge: Damit soll der Browser vor allem eine bessere Performance bieten – dank Chromium.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 90 Beiträge

(Bild: Microsoft Blogbeitrag)

Von
  • Eva-Maria Weiß

Die neue Edge-Version soll schneller, schlanker und effizienter sein als je zuvor, kündigt Microsoft an. "Es ist unsere Mission, einen Browser zu entwickeln, der dich niemals langsam werden lässt." Das soll unter anderem mittels Boost und schlafenden Tabs erreicht werden.

Nach "langer Testphase" ist Edge 89 ab sofort als stabile Version verfügbar. Ein "Startup-Boost" soll für den besonders schnellen Start des Browsers sorgen – sowohl beim generellen Öffnen als auch beim Öffnen von Links. Laut Microsoft geht das nun um 29 bis 41 Prozent schneller, wenn der Boost eingeschaltet ist als ohne.

Den dahinter steckenden Prozess beschreibt das Unternehmen wie folgt: "Die Funktion basiert auf einigen Microsoft-Edge-Kernprozesses im Hintergrund." Im Community-Blog steht dann erklärt, dass Teile von Edge einfach dauerhaft laufen, ohne dass man sie sieht. Experimente hätten gezeigt, dass dies kaum Ressourcen verbrauche. Zudem unterscheide man nach Endgerät, um sicherzustellen, dass die Performance besser wird – und nicht schlechter. Der Startup-Boost kann aber auch in den Einstellungen deaktiviert werden.

Da auch Tabs im Hintergrund Ressourcen benötigen und den Browser verlangsamen können, greift Microsoft ebenfalls hier ein: Mit "schlafenden Tabs". Interne Tests hätten ergeben, dass diese die CPU um 26 Prozent weniger auslasten und 16 Prozent weniger Speicherplatz benötigten. Dies sei allerdings abhängig von der Browsernutzung und Anzahl der geöffneten Tabs. Die Funktion basiert auf Chromiums Tab-Freezing-Technologie. Bis Tabs einschlafen, müssen sie zwei Stunden lang inaktiv gewesen sein – so zumindest die Voreinstellung. Die Zeitspanne lässt sich in den Einstellungen des Browsers aber auch ändern oder die Funktion ganz deaktivieren. Tabs, die etwa Musik abspielen und nicht einschlafen sollen, versucht Edge zu identifizieren. Man arbeite noch an entsprechenden Heuristiken.

Microsoft erklärt auch, dass alle von Google im vergangenen November angekündigten Performance-Verbesserungen ebenfalls für Edge gelten. Die Funktion der schlafenden Tabs basiere auf Chromes Tab-Throttling.

(emw)