Microsoft Edge: Entwicklerorientierte Browserfassung für Linux jetzt als Preview

Für die Linux-Ausgabe des Edge-Browsers, die nicht als Desktop-Browser, sondern als Testtool für Entwickler gedacht ist, gibt es nun eine Vorschau-Version.

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(Bild: Microsoft)

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  • Olivia von Westernhagen

Microsoft Edge-Insider haben jetzt die Möglichkeit, die Linux-Fassung des Chromium-basierten Edge-Browsers auszuprobieren: Im "Edge Dev Channel for Linux" ist seit ein paar Tagen eine erste Preview für die Linux-Distributionen Ubuntu, Debian, Fedora, and openSUSE verfügbar.

Einem Blogeintrag zur Preview-Ankündigung zufolge plant Microsoft die wöchentliche Veröffentlichung neuer Builds im Dev Channel. Man hoffe auf Community-Feedback bezüglich Bugs und Feature-Wünschen. Zudem bestehe ab sofort auch die Möglichkeit, im Linux-Edge entdeckte Sicherheitslücken über das Edge Bug Bounty-Programm zu melden.

Bereits Ende 2019, also schon vor Fertigstellung und Verteilung der Chromium-basierten Edge-Fassung auf Windows-Systeme, war bekannt geworden, dass Microsoft über eine Edge-Portierung auf Linux nachdenkt. Im Februar 2020 wies ein Techcommunity-Beitrag zu Microsofts Edge-Plänen das Feature konkret als "geplant" aus; auf der diesjährigen Ignite-Konferenz im September folgte dann schließlich die Ankündigung einer ersten Preview für Oktober 2020.

Schon zu diesem Anlass hatte Microsoft allerdings klar gemacht, dass es sich bei Edge für Linux nicht um einen Desktop-Browser für Endnutzer handeln soll. Zielgruppe seien vielmehr Entwickler, die mit Linux arbeiten und dort bequem testen wollen, ob ihre Websites mit Edge korrekt angezeigt werden und funktionieren.

Diesen Einsatzbereich bekräftigte Microsoft auch im aktuellen Blog-Post: Web-Plattform und Entwickler-Tools in Edge sollen sich – so zumindest das Ziel für die finale Fassung – zugunsten aussagekräftiger Testmöglichkeiten plattformübergreifend konsistent verhalten.

Microsoft Edge-Insider können die Preview direkt als .deb- oder .rpm-Paket von der Microsoft Edge Insider Site herunterladen. Dort gibt es alternativ auch eine Anleitung für die Installation über die Kommandozeile des jeweiligen Paketmanagers.

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(ovw)