Microsoft: Funktionsupdates für Windows 10 ab sofort jährlich

Der Updatezyklus für das 2025 auslaufende Betriebssystem wird dem von Windows 11 angepasst. Nächstes Update mit neuen Features kommt im Herbst 2022.

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Finger auf Windows 10

(Bild: Anton Watman/Shutterstock.com)

Von
  • Frank Schräer

Microsoft hat anlässlich der Freigabe des aktuellen November-Updates für Windows 10 versprochen, das Betriebssystem weiterhin mit jährlichen Funktionsupdates zu versorgen. Damit passt Microsoft den Updatezyklus dem von Windows 11 an, das ebenfalls einmal pro Jahr größere Updates bekommen soll. Bislang hatte Windows 10 zweimal jährlich Funktionsupdates bekommen.

Derzeit wird mit Windows 10 21H2 das zweite Funktionsupdate dieses Jahres ausgerollt. Es steht in den Update-Einstellungen des Betriebssystems zum Download zur Verfügung oder wird dort in Kürze erscheinen – abhängig vom System. Das nächste große Update für Windows 10 soll in der zweiten Jahreshälfte 2022 kommen, wie Microsoft im eigenen Windows-Blog angekündigt hat.

Das November-Update wurde bereits im Juli dieses Jahres angekündigt. Die Version 21H2 für Windows-10-Systeme ist nur ein kleines, reguläres "Enablement-Update" mit Funktionen für Produktivität, Verwaltung und Sicherheit. Es bietet unter anderem Unterstützung des WPA3-H2E-Standards für verbesserte WLAN-Sicherheit sowie für GPU-Computing im Windows Subsystem für Linux (WSL) und Azure IoT Edge for Linux on Windows (EFLOW). Die Funktionen für maschinelles Lernen und andere rechenintensive Workflows können also auf die Unterstützung der Grafikkarte zurückgreifen.

Microsofts Fokus liegt ab sofort auf der Weiterentwicklung von Windows 11. Allerdings verspricht der Software-Anbieter die Unterstützung für Windows 10 noch bis Mitte Oktober 2025. Schließlich spielt dieses Betriebssystem mit 1,3 Milliarden monatlich aktiven Windows-10-Systemen weiterhin eine wichtige Rolle bei Anwendern.

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Gleichzeitig tritt Microsoft beim Rollout von Windows 11 aufs Gaspedal. Man habe positives Feedback der Nutzer zum Update bekommen. Deshalb erweitert Microsoft die Freigabe für die nächste Betriebssystemversion auf mehr Windows-10-Systeme, die mit Windows 11 kompatibel sind. Für eigentlich nicht unterstützte Systeme hat Microsoft zwar bereits einen Trick zur Umgehung der Windows-11-Anforderungen gezeigt, warnt aber gleichzeitig davor.

(fds)