Microsoft Office: Wichtige Verbesserungen für Mac-Nutzer

Microsoft hat die Probleme bei der Outlook-Suche in macOS Monterey ausgeräumt. Excel ist nun komplett auf Macs mit M1-Chips ausgelegt.

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(Bild: MT-R/Shutterstock.com)

Von
  • Leo Becker

Neue Versionen der Apps in Microsofts Office-Suite bringen wichtige Neuerungen und Verbesserungen für Mac-Nutzer: Die Suchfunktion des E-Mail-Clients Outlook funktioniert in Version 16.57 im Zusammenspiel mit macOS Monterey wieder richtig. Die Änderung wird in den Release Notes von Office für Mac nicht verzeichnet.

Nach der Installation der aktuellen Monterey-Version macOS 12.1 war die Suche in Outlook ursprünglich massiv beeinträchtigt, in dem Programm ausgeführte Suchanfragen lieferten schlicht keine Ergebnisse mehr. Zwar gab es mehrere Workarounds, die allerdings alle eigene Probleme und Einschränkungen hatten – darunter der Umstieg auf das "neue Outlook", das sich allerdings noch nicht im Zusammenspiel mit Exchange-Konten einsetzen lässt.

Auch das Ausweichen auf Apples systemweite Spotlight-Suche konnte zwar ein Finden bestimmter E-Mails ermöglichen, allerdings lassen sich Suchanfragen dabei praktisch nicht einschränken und vor allem auch nicht an bestimmte Parameter anpassen. All das ist mit Outlook 16.57 unter macOS 12.1 nun wieder möglich, auch die erweiterte Suche lässt sich in vollem Umfang einsetzen.

Excel wird in Version 16.57 komplett auf Macs mit Apples M1-Chip unterstützt, wie Microsoft mitteilte. Damit wird soll jetzt auch die Funktion "Power Query" nativ auf ARM-Macs laufen, dafür mussten Nutzer bislang auf die Übersetzungsschicht Rosetta ausweichen. "Wenn Sie bislang den Emulator Rosetta zum Ausführen von Excel genutzt haben, können Sie das nun deaktivieren und Excel nativ ausführen", erläutert Microsoft. Neu ist außerdem die Option, lokale Dateien für Power Query zu importieren.

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Mit dem jüngsten Update sollen Word, Excel und PowerPoint Bildschirmaufnahmen und Bildschirmfreigaben in als sensibel eingestuften Dokumenten verhindern können – im Rahmen der "Microsoft Information Protection"-Funktionen (MIP) von Office 365. Die neuen Versionen beseitigen nach Angabe des Herstellers auch zwei Sicherheitslücken in Office.

(lbe)