Microsoft baut die Kubernetes-Brücke fertig

Die Bridge to Kubernetes ermöglicht Entwicklern, Microservices lokal in Visual Studio und VS Code zu schreiben und debuggen, ohne auf Dependencies zu verzichten

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(Bild: Matthias Parbel)

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  • Matthias Parbel

Das ursprünglich als Local Process with Kubernetes von Microsoft für Visual Studio und VS Code entworfene Entwickler-Tool Bridge to Kubernetes ist ab sofort generell verfügbar und für den produktiven Einsatz freigegeben.

Das Werkzeug soll Anwendern der IDEs die Arbeit mit Microservices auf einem lokalen Rechner erleichtern – insbesondere deren Debugging. Dafür stellt Bridge to Kubernetes die Verbindung zum Kubernetes-Cluster her, um Service-Konfigurationen und externe Abhängigkeiten automatisch zu beschaffen, zu konfigurieren und zu kompilieren.

Die in Visual Studio und VS Code integrierte Anbindung an Kubernetes erlaubt Entwicklerinnen und Entwicklern nicht nur, Microservices auf ihrer lokalen Workstation im Gesamtkontext einer Applikation zu programmieren und zu testen, Bridge to Kubernetes vermeidet auch, dass sich Developer, die an der gleichen Anwendung arbeiten beim Debugging in die Quere kommen. Dazu legt das Tool im Isolationsmodus einen abgeschirmten Dienst sowie eine spezifische Subdomain-URL ein, die sicherstellt, dass nur Datenverkehr, der diese URL verwendet, zur Workstation des jeweiligen Entwicklers umgeleitet wird.

Bridge to Kubernetes soll beliebige Kubernetes-Umgebungen unterstützen, in der Cloud wie auch lokale Cluster. Der volle Funktionsumfang steht derzeit jedoch nur in VS Code zur Verfügung, für Visual Studio soll er in Kürze folgen. Weitergehende Informationen finden sich im Blogbeitrag zur Ankündigung der General Availability (GA). Die Erweiterung steht ab sofort kostenlos im Marketplace zum Download parat – für Visual Studio wie auch VS Code.

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