Microsoft ist fürsorglich: Defender ATP schützt nun auch Linux - Android folgt

Ab sofort können Linux-Admins ihrer Server mit Microsoft Defender Advanced Threat Protection (ATP) absichern. Für Android gibt es eine Testversion.

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Microsoft baut die Kompatibilität seiner kostenpflichtigen Sicherheitsplattform Defender Advanced Threat Protection (ATP) stetig weiter aus: Ab sofort ist ATP für verschiedene Linux-Server-Distributionen verfügbar.

ATP kann Admins von Unternehmensnetzwerken dabei helfen, komplexe Bedrohungen aufzuspüren und angemessen zu reagieren. Dafür sammelt die Software unter anderem Netzwerk-Daten und wertet diese aus. Dazu gehört beispielsweise eine Cloud-Analyse mit von Microsoft und Partnern bereitgestellten Daten zur Bedrohungserkennung.

Wie aus einem Beitrag von Microsoft hervorgeht, ist ATP unter anderem mit Debian 9+ und Oracle Linux 7.2 kompatibel. Admins konfigurieren die Schutzsoftware mit Managementtools wie Ansible oder Puppet. Die Veröffentlichung von ATP für Linux kündigte sich bereits Ende vergangenen Jahres an.

Linux-Admins starten mit ATP beispielsweise Virenscans über die Kommandozeile.

Zum jetzigen Zeitpunkt können Admins über die Kommandozeile beispielsweise Clients scannen und die Überwachung von Computern verwalten. Microsoft gibt an, den Funktionsumfang stetig auszubauen.

Bereits vor rund einem Jahr landete die ehemals Windows-exklusive Sicherheitslösung auf Macs. Nun hat Microsoft eine erste Testversion von ATP für Android veröffentlicht. Wie die Entwickler in einem Beitrag dazu schreiben, wollen sie während dieser Phase Feedback von Nutzern sammeln, um die Sicherheitsplattform für Android zu optimieren. Sie soll Nutzer unter anderem vor Phishing und vor von Apps aufgebauten unsicheren Verbindungen warnen.

(des)