Microsoft veröffentlicht Azure Stack HCI v2 mit neuem Unterbau

Gleich ganze Hyperconverged-Cluster-Farmen lassen sich mit der neuen Version von Microsofts On-Premise-Software Azure Stack HCI aufbauen.

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Microsoft Azure Stack HCI Next Generation

(Bild: Tommy Lee Walker / Shutterstock.com)

Von
  • Susanne Nolte

Auf der hauseigenen und diesmal digitalen Konferenz Inspire hat Microsoft unter anderem eine überarbeitete Version seines Azure Stack HCI als Public Preview vorgestellt. Hyperconverged Infrastructures (HCI) sind meist Appliances bestehend aus Standard-Servern, -Storage und Switches oder -Netzwerkkarten mit vielen Ports sowie Software-Paketen, die eine einheitliche Verwaltungsoberfläche darüber stülpen und damit die Compute-, Storage- und SDN-Reccourcen (Software-defined Networking) zusammenfassen.

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Microsofts Azure Stack HCI ist eine Software fürs eigene Rechenzentrum, die zertifizierte Hardware von derzeit 26 Server-Herstellern zu einer Hyperconverged Infrastructure bündelt. Die wichtigste Neuerung der Version 2 ist wohl die Anbindung an Microsofts Multi-Cloud-Verwaltungssoftware Azure Arc, die sich ebenfalls im Stadium der Public Preview befindet. Sie fasst Azure-Datendienste, Kubernetes-, Server- und SQL-Server-Verwaltung zusammen. Mit ihrer Hilfe lassen sich nun ganze Azure-Stack-HCI-Cluster-Farmen aufbauen und zusammen mit den darauf laufenden VMs verwalten.

An Bord ist zudem ein neuer Deployment Wizard. Außerdem bietet Microsoft nun kostenlose Extended Security Updates (ESUs) für darauf laufende Windows-Server-2008-VMs. Als Unterbau von Azure Stack HCI v2 dient nun nicht mehr ein Windows Server 2019 Datacenter Edition, sondern ein neues Host-OS, das nach Angaben von Microsoft speziell für Azure Stack HCI v2 und hybride Strukturen, also die Anbindung an Azure designt wurde. Mehr gab Microsoft dazu aber noch nicht bekannt. In der iX 6/2020 findet sich ein Artikel über Azure Stack HCI. (sun)