Microsoft versichert: Firmendaten sind in der Microsoft-Cloud sicher

Power BI erhält neue Security-Features. Mit ihnen will Microsoft die Datensicherheit erhöhen und Unternehmen mehr Governance-Funktionen an die Hand geben.

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(Bild: VideoFlow/Shutterstock.com)

Von
  • Moritz Förster

Für Power BI stehen neue Security-Funktionen zur Verfügung, die Unternehmensdaten in der Microsoft Cloud absichern sollen. Zum einen sollen sich Firmen so gegen Verluste schützen, aber auch ihre Informationen klassifizieren und den Zugriff auf sie verfolgen können. Bei Power BI handelt es sich um einen Business-Intelligence-Dienst, der Geschäftsinformationen aus unterschiedlichen Quellen zusammenträgt, sie analysiert und die Ergebnisse visuell aufbereitet.

Für den Zugriff auf Power BI über öffentliche APIs bietet Microsoft Service Tags an, mit denen sich Bereiche des eigenen Netzes isolieren lassen. Mit den Private Links lassen sich Verbindungen einrichten, die ausschließlich die Azure-Infrastruktur und nicht das öffentliche Internet verwenden. Ab Ende Februar soll Power BI außerdem über VNet-Gateways sicher auf andere Ressourcen zugreifen können. Über das Azure Virtual Network (VNet) können Cloud-Dienste zwar stets aufs private und öffentliche Datenquellen zugreifen, letztere können jedoch ausschließlich bei expliziter Genehmigung mit dem eigenen Netzwerk kommunizieren.

Bereits seit letztem Jahr kann Power BI die Microsoft Information Protection Sensitivity Label (MIP) verwenden, nun stehen diese auch auf dem Desktop-Client zur Verfügung. Mit ihnen können Verantwortliche ihre Power-BI-Ressourcen wie Datensätze oder Reports als vertraulich markieren. Diese Label bleiben auch bei einem Export zu Excel, PowerPoint oder als PDF erhalten. Auf dem Desktop finden die Nutzer einen entsprechenden Hinweis in der Fußleiste des Programms, der zum Beispiel auf einen streng vertraulichen Inhalt aufmerksam macht. Ab August 2021 soll Power BI ferner Security-Label aus Quellsystemen wie SQL, Azure Synapse Analytics oder Excel übernehmen können.

Des Weiteren stehen Power-BI-Daten nun in Azure Purview zur Verfügung. In letzterem Governance-Dienst sollen Verantwortliche wichtige Firmeninformationen und ihren Weg durchs Unternehmen oder zu Externen finden, verstehen und verwalten. Außerdem lassen sich im MCAS-Portal (Microsoft Cloud App Security) nun verdächtige Aktivitäten in Power BI beobachten und den Administrator alarmieren. Informationen hierzu und allen neuen Security-Funktionen finden Leser im Microsoft-Blog. Aus hiesigen Rechenzentren können Kunden die Power-Dienste seit Ende 2020 beziehen.

(fo)