Microsofts Browser Edge bekommt einen Kids-Modus

Zunächst in der Canary-Version des Browsers bietet Microsoft Edge einen Kinder-Modus für sicheres Surfen im Internet an.

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(Bild: charnsitr/Shutterstock.com)

Von
  • Eva-Maria Weiß

Microsoft führt für seinen Browser Edge einen Kids-Modus ein. Aktiviert man ihn, zeigt etwa die Suchmaschine Bing nur noch kinderfreundliche Ergebnisse an und können nur familienfreundliche Webseiten besucht werden. Zunächst gibt es die Funktion nur in der Canary-Version des Browsers, die Entwickler-Version soll bald folgen. Wann der Kids-Mode in den stabilen Browser einzieht, ist noch völlig unklar.

Der Modus lässt sich für Fünf- bis Achtjährige oder für Neun- bis Zwölfjährige einstellen. Laut dem Portal BleepingComputer muss für die Nutzung weder Windows im Familienmodus laufen noch anderweitig Kontroll-Software oder ähnliches installiert werden. Man müsse einfach über das eigene Profil auswählen, im Kinder-Modus browsen zu wollen.

Daraufhin erscheint eine Vollbild-Ansicht im Kinderstyle samt großem Suchfeld für Bing und Vorschlägen für beliebte, kinderfreundliche Webseiten. Ob es weitere Einstellungsoptionen gibt, etwas das Zulassen bestimmter zusätzlicher Seiten oder zeitliche Begrenzungen, ist unbekannt.

Microsoft hat vergangenes Jahr auch eine Family-Safety-App für iOS und Android herausgebracht. Sie lässt sich auch mit Windows und der Xbox synchronisieren. Dort gibt es ein einstellbares Zeitlimit für die Nutzung, auch über mehrere Geräte hinweg, sowie Nutzungsreporte für Eltern. Mittels der App können bereits Suchbegriffe in Bing und Webseiten eingegrenzt werden.

Kinderschutz-Optionen gibt es auch anderweitig, etwa als eigenständige Apps. Mit Apple gab es hier kürzlich Streit, da dem Hersteller die Nutzung von Virtual Private Networks (VPN) und Mobile Device Management (MDM) nicht passte. Beides dient der Kontrolle, birgt aber zugleich Missbrauchsgefahren. Viele Apps bieten aber ebenfalls inzwischen einen eigenen Kindermodus an, ob Spotify, YouTube oder Amazon Prime.

(emw)