Mit GitHub Enterprise Server 2.21 Pull Requests in Drafts umwandeln

Neue Funktionen für Repositorys sowie Filter für Benachrichtigungen gehören zu den neuen Features der Bezahlvariante der Softwareentwicklungsplattform GitHub.

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(Bild: Tommy Lee Walker / Shutterstock.com)

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Das zu Microsoft gehörende Unternehmen GitHub hat den GitHub Enterprise Server in Version 2.21 veröffentlicht. Es handelt sich dabei um einen kostenpflichtigen Dienst der Softwareentwicklungsplattform, der auf Unternehmen zugeschnitten ist. Das Produkt richtet sich an Firmen, die ein Repository auf ihrem eigenen Server oder in der Cloud hosten möchten, und bietet eine Reihe an Erweiterungen für den Unternehmenseinsatz.

Mit Version 2.21 können Entwickler bestehende Pull Requests in Entwürfe umwandeln. Bisher war das Erstellen eines Entwurfes offenbar nur möglich, wenn ein neuer Pull Request geöffnet wurde. Wenn Nutzer mehr Zeit für ihre Arbeit benötigen, lässt sich der Pull Request wohl ohne großen Aufwand umwandeln. Neu ist auch, dass Entwickler im Rahmen des Review-Prozesses nun nicht nur mehrzeilig kommentieren, sondern auch mehrzeilige Vorschläge für Änderungen machen können. Damit reagiert GitHub laut Release Notes auf die Wünsche der Community.

Bisher konnten Entwickler Beziehungen zwischen einem Issue und einem Pull Request herstellen, indem sie abschließend ein referenzierendes Keyword in der Beschreibung des Pull Requests hinterlassen haben. Mit GitHub Enterprise Server 2.21 kann offenbar jeder solch eine Beziehung herstellen. Verknüpfungen lassen sich aus dem Issue heraus mittels des neuen verlinkten Bereichs im Pull Request oder auch in der Gegenrichtung erstellen. Die folgende Grafik dient zur Veranschaulichung und stammt aus den Release Notes auf dem GitHub-Blog.

(Bild: GitHub)

GitHub nimmt Änderungen an der Benachrichtigungsfunktion vor. Mithilfe von Standard- und benutzerdefinierten Filtern können Nutzer nun offenbar ihre Benachrichtigungsprofil individuell anpassen. Tests auf GitHub.com sollen ergeben haben, dass dadurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass betroffene Personen Notifications auch lesen.

Das Entwicklerteam hinter der Bezahlvariante der Softwareentwicklungsplattform hat zudem Arbeiten an der Stabilität und der Leistung von Backup-Utils vorgenommen. Backup- und Wiederherstellungsprozesse sollen "parallelisiert" worden sein. Neue Steuerelemente ermöglichen es Administratoren, diese Prozesse weiter zu beschleunigen. Eine vollständige Liste der Neuerungen findet sich im GitHub-Blog. Wer den Enterprise Server ausprobieren möchte, kann zunächst mit einer kostenlosen Demoversion starten. Preisinformationen gibt es bei Microsoft auf Anfrage.

(mdo)