Mit Virtual Reality zu Beethoven – Museum stellt neues Spiel vor

Im Bonner Beethoven-Haus kann man den Komponisten in einer Kombination aus Gaming, Rap und klassischer Musik auf neue und spielerische Weise erleben.

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(Bild: Beethoven-Haus Bonn)

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  • dpa

Der junge Beethoven trifft auf modernen Rap: Das Bonner Beethoven-Haus veranstaltet ein solches Treffen mithilfe von Virtual Reality. Besucher könnten in einer Ausstellung in eine virtuelle Welt eintauchen und den Komponisten (1770-1827) in einer Kombination aus Gaming, Rap und klassischer Musik auf neue und spielerische Weise erleben. Für die Ausstellung mit dem Virtual-Reality-Spiel müssen Schülerinnen und Schüler keinen Eintritt bezahlen.

Wie das Museum am Donnerstag mitteilte, gibt es in seinem Bereich für Sonderausstellungen nun zehn VR-Brillen und Joysticks, um dem jungen Ludwig in einem "Rap Battle" zur Seite zu stehen. Dabei geht es unter anderem um die Liebe – Beethoven war oft unglücklich verliebt – und seine revolutionären Gedanken. Das Spiel soll dazu beitragen, den weltweit verehrten Musiker besser kennenzulernen. "Der Klassiker Beethoven wird mit Gegenwartskultur konfrontiert", sagte Nordrhein-Westfalens Kulturstaatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert (CDU). Das Projekt werde das Interesse von neuen Zielgruppen wecken.

Die Sonderausstellung "Beethoven // Opus 360" bleibt vom 12. August bis zum 18. September im Geburtshaus des Komponisten in Bonn. Später soll sie in Wien und anderen Orten gezeigt werden. Entwickelt wurde das Spiel von einer gemeinnützigen Bildungsinitiative, die das Vorurteil entkräften will, dass klassische Musik langweilig sei.

(mho)