Mitsubishi will vorerst keine neuen Modelle nach Europa bringen

Der japanische Autohersteller will nach Jahren stetig sinkenden Marktanteils in Europa nun stärker in Südostasien, Afrika, Ozeanien und Südamerika werden.

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Mitsubishi Eclipse Cross 1.5 T-MIVEC 4WD (Test)

(Bild: Florian Pillau)

Von
  • Florian Pillau

Mitsubishi hat auf seiner Vorstandssitzung am 27. Juli 2020 beschlossen, kräftig zu sparen. Der Plan, "small but beautiful" (zu werden), umfasst auch den Beschluss, vorerst keine neuen Modelle mehr auf dem europäischen Markt einzuführen. Der Verkauf der bestehenden Modellpalette soll jedoch weitergeführt werden. Für die Mitsubishi-Kunden soll sich nichts ändern, After-Sales- und Serviceleistungen sollen bestehen bleiben.

Die Mitteilung aus der Konzernzentrale ist noch äußerst schütter und wird wohl bald konkretisiert werden. Hauptziele des Strategieplans sind eine Reduzierung der Fixkosten um 20 Prozent oder mehr im Vergleich zum Geschäftsjahr 2009 und eine Konzentration der Investitionen auf Kernregionen und -technologien zur Steigerung der Rentabilität.

Zu den Regionen gehört die ASEAN-Freihandelszone sowie Afrika, Ozeanien und Südamerika. Im ASEAN-Raum soll der Marktanteil auf mehr als 11 Prozent fast verdoppelt werden, die anderen Regionen sollen verstäkt erschlossen werden. Zudem soll der Anteil an PHEV und EV durch Einführung neuer Modelle ab dem Geschäftsjahr 2022 erhöht werden.

(fpi)