Mittwoch: Google-Partnertausch, Tchibo-Tesla, BMW-Hybrid und Sternenzerstörer

Google wechselt von Oracle zu SAP + Elektroautos bei Tchibo mieten + BMW Plug-in-Hybrid getestet + Gigantische Masse zerlegt Sternhaufen + Trump darf blocken

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Autoverkehr

Autoverkehr

(Bild: Buntoon Rodseng/Shutterstock.com)

Von
  • Frank Schräer

Während Google nach gewonnenem Rechtsstreit mit Oracle seine Finanzen neu sortiert und seine Finanzsoftware von Oracle zu SAP wechselt, können Autofahrer mit Tesla- und Fiat-Leihwagen von Tchibo über einen Wechsel zu Elektroautos nachdenken. heise Autos ist derweil mit dem BMW X2 25e einen Plug-in-Hybrid mit sowohl Verbrennungs- als auch Elektromotor probegefahren.

Der gar nicht so weit von der Sonne entfernte Hyaden-Sternhaufen wird von einer immensen Masse auseinandergerissen. Worum es sich dabei handelt, ist allerdings unklar. Nach dem Urteil des höchsten US-Gerichts ist dagegen klar, dass Ex-Präsident Donald Trump nach seiner Amtszeit bei Twitter jeden blocken darf. Das Wichtigste vom Tage in Kürze.

Die Google-Muttergesellschaft Alphabet migriert ihre Finanzsoftware von Oracle zu SAP. Nach der Niederlage vor dem Obersten US-Gerichtshof dürfte diese Nachricht am selben Tag einen weiteren Tiefschlag für den Finanzsoftware-Spezialisten Oracle darstellen. Denn er konkurriert mit Google auch an anderen Fronten. Sowohl Google Cloud als auch Oracle versuchen, ihren jeweiligen Anteil am Cloud-Computing-Markt zu vergrößern, indem sie Unternehmenskunden ansprechen – insbesondere solche, die hybride und Multi-Cloud-Services benötigen.

Finanziell beanspruchend ist auch das Mieten von Tesla Model 3 und Fiat 500e im E-Auto-Abo bei Tchibo. Der Kaffeeröster geht unter die Autoverleiher und bietet die beiden Elektro-Pkw in einer Art Auto-Flatrate an. Für das Angebot kooperiert Tchibo mit dem Auto-Abo-Anbieter Like2drive. Je nach Fahrzeug sind hier monatlich mehrere Hundert Euro einzuplanen.

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Der Kauf eines Elektroautos ist dagegen deutlich kostspieliger, aber vielleicht lohnt sich ein Plug-in-Hybrid wie der BMW X2 25e. Dieses SUV ist auf seine Zielgruppe geschickt zugeschnitten. Sie verbindet mit dem Markennamen eine sportliche Umgangsform. Im Plug-in-Hybrid entfällt das Sportfahrwerk samt Tieferlegung, aber es gab im Test niemanden, der dies bedauert hätte. Dies ist allerdings keine Garantie für besseren Federungskomfort.

BMW verbindet man gedanklich nicht mit Sternen, aber im Sternbild der Hyaden spielt sich ein interessantes Szenario ab. Die Hyaden, auch bekannt als Regengestirn, sind der uns zweitnächste offene Sternhaufen (nach der Ursa-Major-Gruppe). Der 600 Millionen bis 700 Millionen Jahre junge Sternhaufen befindet sich just in dem Alter, in dem viele offene Sternhaufen sich aufzulösen beginnen. Die Sterne entfernen sich voneinander und gehen zunehmend eigene Wege. Auch die Sonne entstand einst in einem solchen Sternhaufen. Der Zerfall der offenen Sternhaufen hat verschiedene Ursachen.

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Donald Trump ist dagegen kaum als gefallener Stern zu bezeichnen, aber der Ex-Präsident der USA hat vom Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten nun bestätigt bekommen, dass Trump bei Twitter jeden blockieren darf. Als amtierender US-Präsident hatte Trump auf seinem privaten Twitter-Account rund einhundert Personen blockiert. Im Juni 2017 wurde er wegen Verstoßes gegen verfassungsmäßige Rechte verklagt. Die Kläger hatten zunächst Recht bekommen und Trump durfte in seiner Amtszeit seine Abonnenten nur stumm schalten, aber nicht blocken. Jetzt hat der US Supreme Court das Urteil zu von Trump geblockten Twitter-Accounts aufgehoben.

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(fds)