Mittwoch: Homeoffice bei Microsoft, Unesco fordert Internet für alle, Apple-Day

Studie: Homeoffice beeinträchtigt Innovation + Unesco: Deutschland hat Internet-Nachholbedarf + Apple mit iPhone 13, iOS 15, Watch Serie 7, iPad 9 & iPad mini 6

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Frau mit Headset am Notebook

(Bild: fizkes/Shutterstock.com)

Von
  • Frank Schräer

Apple hat auf seinen jährlichen September-Event wie gewohnt zahlreiche Neuigkeiten präsentiert, die in den nächsten Wochen und Monaten auf den Markt kommen werden. heise online klärt, was wirklich neu daran ist und was sich lohnen könnte. Daneben gibt es noch eine Microsoft-Studie zum Homeoffice und dessen Auswirkungen sowie Unesco-Forderungen zu Internet in Deutschland – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

Eine im Auftrag von Microsoft durchgeführte Studie der Auswirkungen der Arbeit von Zuhause hat ergeben, dass im Homeoffice zwar länger gearbeitet, aber die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen beeinträchtigt wird. Die zunehmend asynchrone Kommunikation führe dazu, dass die Mitarbeiter isoliert werden und Informationen weniger oft ausgetauscht werden. Langfristig könne sich Homeoffice negativ auf Produktivität und Innovation auswirken.

Um negative Auswirkungen macht sich auch die Unesco Gedanken. Deshalb hat die Weltkulturorganisation die politisch Verantwortlichen in Deutschland aufgefordert, bis zum Jahr 2025 einen Rechtsanspruch auf einen flächendeckenden Zugang zu schnellem Internet zu schaffen und auch umzusetzen. Während praktisch alle berufstätigen Deutschen (96 Prozent) online seien, nutzten nur gut zwei Drittel der Erwerbslosen (68 Prozent) das Internet. Dieser digitale Graben müsse überwunden werden und deshalb fordert die Unesco: Deutschland sollte schnelles Internet für alle schaffen.

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Schnelles Internet kommt auch Apple gelegen, denn der iKonzern hat seine Flaggschiff-Smartphones 2021 angekündigt. Das iPhone 13 behält das Gehäuse-Design des populären iPhone 12 bei, lediglich die auffällige Aussparung für Sensoren am oberen Rand des Bildschirms (oft "Notch" genannt) wird etwas kleiner – um 20 Prozent. Ein größerer Akku soll ein Manko des iPhone 12 ausräumen. Daneben bieten iPhone 13 und 13 Pro bessere Bildschirme und Kameras.

Die neuen iPhones kommen auch mit neuem Betriebssystem, denn iOS 15 und iPadOS 15 sind fast da. Die neue Version der Betriebssysteme lässt sich auf allen Geräten installieren, die iOS respektive iPadOS 14 unterstützen. Die Abdeckung reicht also zurück bis zum iPhone 6s und 6s Plus sowie dem iPhone SE der ersten Generation. iOS 14 soll weiterhin Sicherheit-Updates erhalten. Das Release-Datum von iOS 15 und iPadOS 15 ist der 20. September.

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Neben neuen iPhones hat Apple auch die neue Version seiner Smartwatch vorgestellt, die Series 7 heißt. Dabei hat Apple das Design der Apple Watch nicht maßgeblich verändert. Das Gehäuse soll nur minimal größer, aber flacher als beim Vorgänger sein. Zudem ist der Rand um den Bildschirm schmaler geworden, die Display-Fläche wird also größer. Das Always-On-Display soll in Innenräumen bei Inaktivität und abgesenktem Handgelenk deutlich heller strahlen als das der Series 6. Insgesamt bietet die Apple Watch Series 7 ein größeres Display im flacheren Gehäuse.

Außerdem hat Apple das kompakte iPad mini komplett überarbeitet. Wie die größeren Brüder Pro und Air setzt die sechste Generation des Mini-Tablets auf ein vollflächiges und größeres Display, nun mit einer Diagonale von 8,3 Zoll und einer Auflösung von 2266 x 1488 Pixel. Das verdrängt zugleich den altgedienten Home-Button von der Vorderseite, Gesten übernehmen dessen Funktionen. Der Fingerabdruckscanner wandert wie beim iPad Air in die Seitentaste. Mit iPad 9 und iPad mini 6 legt Apple seine Einstiegs-Tablets neu auf.

Auch noch wichtig:

(fds)