Monitoring: Grafana 7.1 bringt neue alte Funktionen für das Table Panel

Die Liste der neuen Features für das Monitoring-Dashboard aus dem Hause Grafana Labs umfasst unter anderem Neuerungen für das Table Panel und Elasticsearch.

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(Bild: ImageFlow/Shutterstock.com)

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Grafana Labs hat eine neue Version des Monitoring-Dashboards Grafana veröffentlicht. Grafana 7.1 führt zahlreiche Neuerungen ein, darunter eine Suchfunktion für die Abfragenhistorie sowie neue alte Features für das Table Panel.

Das in Version 7.0 kürzlich aufgefrischte Table Panel erhält mit dem Update ein paar bekannte und von der Community offenbar geschätzte Funktionen zurück. Grafana 7.1 führt die Merge-on-Time-Transformation ein, mit der Entwickler mehrere Zahlenreihen oder Tabellenergebnisse kombinieren können, wodurch die Visualisierung mehrerer Reihen im neuen Table Panel ermöglicht werden soll. Zusammen mit der neuen Ad-hoc-Filterfunktion gleicht das Grafana-Entwicklerteam das neue Panel an das Vorherige an.

Grafana 7.1 entfernt den Selektor des Abfragemodus aus Explore. Entwickler müssen dadurch offenbar nicht mehr manuell zwischen dem Metrik- und dem Protokollmodus wählen, wenn sie eine Quelle verwenden, die beide Modi unterstützt – beispielsweise Loki oder Elasticsearch. Explore erkennt scheinbar automatisch, welcher Datentyp zurückgegeben wird und wählt die richtige Visualisierung von selbst.

Für Elasticsearch führt das Update eine neue interne Verknüpfungsfunktion ein, die es Entwicklern ermöglichen soll aus eigenen Protokollen heraus auf anderen Datenquellen zu verweisen. Offenbar lassen sich Links in der Elastic-Konfiguration erstellen, die auf andere Quellen verweisen.

Neben den genannten neuen Features hat die aktuelle Version des Monitoring-Dashboards eine neue Suchfunktion für die Abfragenhistorie im Gepäck. Damit können Nutzer Abfragen und Kommentare durchsuchen. Gerade in Kombination mit einem Zeit- oder Datenquellenfilter sei dies hilfreich. Vermutlich, um die Arbeit mit dem Open-Source-Tool zu erleichtern, führt Grafana 7.1 die Möglichkeit ein, die Zeitzone des Dashboards innerhalb einer Range-Picker-Auswahl festzulegen. Entwickler können sich dadurch wohl den Weg über die Einstellungen und das Umstellen der Zeitzone für das gesamte Dashboard einsparen. Die Zeitzone lässt sich anhand von Länder- und Städtenamen, Abkürzungen sowie einer UTC-Verschiebung festlegen.

Darüber hinaus fügt das Grafana-Entwicklerteam der Datenquelle InfluxDB Unterstützung für InfluxQL und Flux Query Language sowie Support für InfluxDB 2.0 Beta hinzu. Weiterführende Informationen zur aktuellen Minor-Version finden sich in den Release Notes.

(mdo)