Monitoring: kube-state-metrics v2.0 unterstützt weitere Plattformen

Die Prometheus-kompatiblen Metriken über den Zustand von Kubernetes-Clustern liefert das Tool nun fehlerbereinigt auch für ARM, ARM64, PPC64 und S390x.

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(Bild: Gorodenkoff/Shutterstock.com)

Von
  • Matthias Parbel

Das Entwicklerteam hinter dem Kubernetes-Monitoring-Tool kube-state-metrics hat Version 2.0 vorgelegt. Der Dienst liefert Prometheus-kompatible Metriken zu Ressourcen und Objekten in Kubernetes-Clustern, die eine Einschätzung des Zustands unter anderem von Deployments, Pods, Nodes, Services und StatefulSets erlauben. Die über den Kubernetes-API-Server gewonnenen Daten liefert das neue Release in bereinigter Form an Prometheus und unterstützt dabei auch weitere neue Plattformen wie ARM, ARM64, PPC64 und S390x.

Während im Hinblick auf bessere Leistung und Skalierbarkeit verschiedene Metriken wegfallen, die sich negativ auf die Performance in Prometheus auswirken konnten, sollten Entwicklerinnen und Entwickler beim Wechsel auf kube-state-metrics v2.0 außerdem einige Breaking Changes beachten, die sich aus den zahlreichen Fehlerbereinigungen, Verbesserungen und Neuerungen im Update ergeben. Beispielsweise wurden eine Reihe von Flags umbenannt: --collectors heißen jetzt –resources, --namespace durch –namespaces ersetzt. Mit Rücksicht auf eine nicht-rassistische Sprache verdrängen --metric-denylist und --metric-allowlist die bisher üblichen --metric-blacklist und --metric-whitelist.

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Nach einem Update auf Version 2.0 sind darüber hinaus verschiedene Pfadangaben zu aktualisieren. Das bisher im GitHub-Repository "kubernetes/kube-state-metrics" enthaltene Helm Chart entfällt, das neu zu verwendende findet sich stattdessen im Repo des Prometheus-Projekts. Gleiches gilt für die "quay.io/coreos/kube-state-metrics"-Images, die sich ab sofort bei den K8s Container Images finden.

Einen vollständigen Überblick aller relevanten Änderungen in kube-state-metrics v2.0 liefern der Kubernetes-Blog sowie das Changelog auf GitHub.

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