Montag: Musk schaltet Trump bei Twitter frei, Linux rettet alte Windows-PCs

Twitter-Umfrage pro Trump + Windows-PCs mit Linux länger nutzen + G7 gegen Gewalt-Livestreaming + Winter-Stromabschaltungen befürchtet + Klimakonferenz-Ergebnis

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Ein historischer IBM-PC mit 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk, Röhrenmonitor und Tastatur, alles von IBM

(Bild: Daniel AJ Sokolov)

Von
  • Frank Schräer

Donald Trump will zurück ins Weiße Haus und darf jetzt auch wieder twittern. Nach einer öffentlichen Umfrage gibt der neue Twitter-Chef Elon Musk den einst so einflussreichen Twitter-Account zurück an den Ex-Präsidenten. Bislang ist dieser noch nicht zurückgekehrt. Neues Leben lässt sich auch alten Windows-Rechnern einhauchen, denn mit Linux klappt oft noch lange ein Weiterbetrieb nach eigentlichem Lebensende. Das schont Ressourcen, Umwelt und den Geldbeutel. Derweil klagt Innenministerin Faeser über grausame Verbrechen an Kindern, die per Streaming verbreitet werden. Sie will eine internationale Antwort der G7-Innenminister – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

Twitter hat den seit Anfang 2021 gesperrten Account des früheren US-Präsidenten Donald Trump wieder freigeschaltet. Der Republikaner bekommt damit kurz nach Ankündigung seiner erneuten Präsidentschaftskandidatur erstmals wieder Zugang zu einer großen Online-Plattform. Ob er davon Gebrauch machen wird, blieb zunächst unklar. Denn Trump hatte wiederholt betont, er wolle lieber bei seinem hauseigenen Dienst Truth Social bleiben, selbst wenn man ihm die Rückkehr zu Twitter erlauben sollte: Nach Umfrage von Elon Musk ist Trumps Twitter-Account wieder freigeschaltet.

Windows 11 verlangt moderne Hardware. Gleichzeitig läuft der Support für die Vorversion Windows 10 2025 aus. Viele Unternehmen kommen folglich nicht umhin, ihre IT kostspielig zu erneuern. Das gilt selbst dann, wenn die bisherige Hardware zuverlässig weiterarbeiten würde. Bevor man jedoch die funktionierenden Systeme vorzeitig dem Recycling zuführt und so die Umwelt (und das Firmen-Budget) belastet, sollte man einen Blick auf Linux werfen. Das freie Betriebssystem ist deutlich genügsamer als Windows und kann die Lebensdauer für Server, Workstations und Notebooks deutlich verlängern: Zweites Leben mit Linux – Wie Unternehmen alte Windows-Rechner retten können.

Die G7-Innenminister sind sich einig, den Kampf gegen sexuelle Ausbeutung und Missbrauch von Kindern verschärfen zu wollen. Dafür hatte sich zuvor Bundesinnenminister Nancy Faeser (SPD) auf dem Treffen mit ihren Amtskollegen aus den führenden Industriestaaten starkgemacht. Die Ressortchefs wollen demnach vor allem gegen Online-Übertragungen einschlägiger Taten vorgehen. Dabei "greifen sexuelle Ausbeutung und Missbrauch von Kindern und der Menschenhandel ineinander", heißt es in der Abschlusserklärung der G7-Innenminister zu ihren Beratungen über sexuelle Gewalt gegen Kinder: G7-Innenminister wollen Livestreaming stoppen.

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Dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zufolge müsse in diesem Winter in Deutschland mit Stromausfällen gerechnet werden. Laut BBK-Chef Ralph Tiesler handele es sich dabei um "eine regionale und zeitliche Begrenzung der Stromversorgung". Die Bundesnetzagentur widersprach der Warnung Tieslers: "Deutschland verfügt über eines der weltweit zuverlässigsten Stromversorgungssysteme." Später stellte das BBK klar, dass "ein großflächiger Stromausfall in Deutschland äußerst unwahrscheinlich ist": Katastrophenschutz rechnet mit Stromabschaltungen im Winter.

Es ist ein Durchbruch nach jahrzehntelangen Debatten: Die Weltklimakonferenz hat sich erstmals auf einen gemeinsamen Geldtopf zum Ausgleich von Klimaschäden in ärmeren Ländern geeinigt. In ihrer Abschlusserklärung bekräftigten die rund 200 Staaten außerdem ihre frühere Entscheidung, schrittweise aus der Kohle auszusteigen. Ein Abschied von Öl und Gas wird aber nicht erwähnt. Damit bleibt die Erklärung hinter den Forderungen vieler Staaten, Klimaaktivisten und Experten zurück, die ein Ende der Abhängigkeit von schmutzigen Energieträgern als zwingend betrachten: Ärmere Länder erhalten nach UN-Klimakonferenz Ausgleich für Klima-Schäden.

Auch noch wichtig:

(fds)