Montag: Übernahmegerüchte zu Peloton, Klimaversprechen großer Firmen irreführend

Übernahmeinteressenten für Peloton + Klimaversprechen unglaubwürdig + 50. Geburtstag des HP-35 + Alte Kabel fürs Gigabit-LAN + Urknalltheorie von einem Priester

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Frau hält sich Maske vor den Mund, im Hintergrund Rauch über einer Stadt

(Bild: Redhatz69/Shutterstock.com)

Von
  • Frank Schräer

Peloton ist als Anbieter hochpreisiger Trainings-Bikes zuletzt etwas ins Schlingern gekommen. Jetzt gibt es allerdings Gerüchte einer Übernahme durch namhafte Unternehmen und der zuvor abgestürzte Börsenkurs macht einen Sprung. Die Klimaversprechen großer Firmen müssen vielfach wohl ebenfalls als Gerüchte betrachtet werden. Zumindest sind diese Versprechungen laut einer Analyse von Experten oft irreführend – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

Der Fitnessgeräte-Spezialist Peloton lockt nach Kursverlusten in den vergangenen Monaten große Übernahmeinteressenten an. Das Start-up war eine Erfolgsstory in der Corona-Krise. Doch der Boom mit Trainings-Bikes endete nach der Aufhebung der meisten Pandemie-Beschränkungen. Jetzt gilt die Firma als Übernahmekandidat. Der Peloton-Kurs steigt nach Berichten über Interesse von Amazon und Nike, aber bislang haben sich die Unternehmen noch nicht dazu geäußert.

Viele Firmen haben dagegen Versprechungen gemacht zum Klimaschutz, aber laut einer Studie können die Klimaschutz-Versprechen von 25 der größten Unternehmen weltweit überwiegend nicht für bare Münze genommen werden. In Wirklichkeit reduzieren die Pläne ihren Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase durchschnittlich nur um 40 Prozent – und nicht um 100 Prozent, wie es Begriffe wie "Netto-Null" und "klimaneutral" suggerieren. Nach der Analyse von Experten sind die Klimaversprechen großer Firmen oft nicht sehr glaubwürdig.

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Klimaschutz war vor 50 Jahren noch kein Thema, als HP Anfang Februar 1972 den ersten wissenschaftlichen Taschenrechner herausbrachte: den HP-35. HPs Marketing-Manager und Marktforschungsinstitute rieten davon ab, aber Firmenchef William Hewlett setzte sich darüber hinweg. Er wollte unbedingt so ein kleines Ding, das Logarithmus, Exponentiation und trigonometrische Funktionen berechnen kann und das in seine Hemdtasche passt. Bis dahin war man entweder auf größere Computer angewiesen, auf ungenaue Rechenschieber oder auf Rechentafeln: zum 50. Geburtstag des ersten wissenschaftlichen Taschenrechners ein Rückblick auf den HP-35.

Noch weiter zurück in die Vergangenheit blicken wir zur Urknalltheorie. Gemeinhin wird die Entdeckung der Expansion des Universums dem amerikanischen Astronomen Edwin Hubble zugeschrieben. Nicht ohne Grund wird die Expansionskonstante des Universums "Hubble-Konstante" genannt. Er schloss aus seiner Beobachtung jedoch nicht auf die Expansion des Universums. Tatsächlich war es der wenig bekannte belgische Jesuit Georges Lemaître, welcher die richtigen Schlussfolgerungen aus Einsteins Relativitätstheorie zog. Missing Link erklärt, wie ein Priester die Kosmologie revolutionierte.

Es sind keine revolutionären Ideen, aber c’t uplink gibt gute Tipps zum Upcycling verlegter TV-Kabel und Telefondrähte sowie zum Pimpen der LAN- und WLAN-Infrastruktur. Denn trotz teuren Gigabit-Internet-Anschlusses tröpfeln die Bits manchmal kaum schneller als vorher zum Notebook und Smartphone. Das kann viele Ursachen haben, die wir im Podcast aufdröseln. Manchmal hilft aber nur ein Kabel. LAN-Kabel in jeden Raum zu verlegen, will man ja gerade vermeiden, aber vielleicht liegt da ja schon etwas Brauchbares. c’t uplink 41.7 erklärt die Nutzung alter Kabel fürs Gigabit-Internet: Coax, Telefon, Powerline.

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(fds)