Multimeter-Oszilloskop in der Prüfspitze: Pokit

Das Crowdfunding-Projekt Pokit vereint mehrere Messinstrumente in einer Prüfspitze, die ihre Messdaten drahtlos an ein Smartphone als Display übermittelt.

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Von
  • Carsten Meyer

Digitales Multimeter, Datenlogger und Oszilloskop – diese Fähigkeiten hat das australische Startup Pokit Innovations Pty Ltd in die Pokit-Prüfspitze gesteckt. Das Gerät hat selbst keinerlei Anzeigelemente, zur Darstellung der Messwerte und Oszillogramme dienen Smartphone- und Smartwatch-App. Die Oszilloskop-Funktion zeichnet immerhin mit 1 MSamples/s auf, was theoretisch für eine Bandbreite von 500kHz reicht – genug für NF- und Audio-Messungen aller Art, weniger aber für Messungen an digitalen Schaltungen.

PR-Tücken: 580V dürfte diese Platine nicht überlebt haben.

Das Multimeter bietet die üblichen AC/DC-Spannungsmessbereiche bis 600V im Autoranging-Betrieb, DC-Strommessungen bis 10A, Kapazitätsmessungen und zusätzlich eine Dioden- und Durchgangsprüfung. Eine Langzeit-Aufzeichnung der Messwerte ist ebenfalls möglich, als Zubehör finden sich Adapter zum dauerhaften Anschluss der Prüfspitzen.

Das in verschiedenen Farbkombinationen verfügbare Gerät soll im zweiten Quartal 2021 ausgeliefert werden und kostet bei Vorbestellung rund 84 Euro.

(cm)