NZXT N7 B550: Erstes AM4-Mainboard mit Wi-Fi 6E für AMD Ryzen

Das erste Mainboard von NZXT für AMD-Prozessoren ist auch die erste Wi-Fi-6E-fähige AM4-Platine.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 37 Beiträge

(Bild: NZXT)

Von
  • Mark Mantel

Hersteller NZXT hat das erste eigene Mainboard mit AMDs CPU-Fassung AM4 für die Prozessorserien Ryzen 5000 und Ryzen 3000 vorgestellt. Das N7 B550 kommt mit üblichen Mittelklasse-Funktionen anderer Modelle daher, setzt mit Wi-Fi 6E aber noch einen obendrauf: Das WLAN-Modul funkt zusätzlich zu den etablierten 2,4- und 5-GHz-Netzen auch im 6-GHz-Frequenzband, was bei vielen parallel eingesetzten Routern in der Nachbarschaft die Geschwindigkeit steigern kann.

Wer das Board in Deutschland einsetzt, muss auf Wi-Fi 6 allerdings noch warten und vorerst auf die Abwärtskompatibilität setzen – die EU will das zusätzliche Frequenzband im Laufe dieses Jahres freigeben. Zur Nutzung ist zudem eine passende Gegenstelle erforderlich, also ein Router mit Wi-Fi 6E. Wer jetzt schon kompatible Hardware kauft, rüstet sich für die Zukunft. Alternativ ist NBase-T-Ethernet mit 2,5 GBit/s für Kabelverbindungen an Bord (Realtek RTL8125BG).

NZXT N7 B550 (13 Bilder)

(Bild: NZXT)

Optisch fällt bei NZXTs N7 B550 die große Abdeckung aus Kunststoff und Metall ins Auge, die schon bei den Intel-Mainboards typisch für das Unternehmen ist, sich bei Bedarf aber auch entfernen lässt. Unter den Löchern befinden sich Aluminiumkühlkörper für den B550-Chipsatz und die Spannungswandler – Lüfter verbaut NZXT nicht. Wie alle AM4-Mainboards aus der 500er-Serie führt das N7 B550 die PCI-Express-4.0-Lanes von Ryzen-3000- und -5000-Prozessoren nach außen. Eine Grafikkarte und eine PCIe-M.2-SSD lassen sich somit schnell anbinden, eine zweite M.2-SSD per PCIe 3.0 oder SATA 6G.

An der Rückseite befinden sich unter anderem vier USB-Anschlüsse mit 10-GBit/s-Geschwindigkeit (USB 3.2 Gen 2), darunter ein Typ-C-Port, weitere vier 5-GBit/s-Anschlüsse (USB 3.2 Gen 1 Typ A, früher 3.0 genannt) sowie ein HDMI-Bildausgang, der sich in Verbindung mit einem Kombiprozessor samt integrierter Grafikeinheit nutzen lässt. Für Festplatten und 2,5-Zoll-SSDs gibt es sechs SATA-6G-Ports, für Gehäuse einen USB-3.2-Gen-2-Frontanschluss.

Im eigenen US-Webshop ruft NZXT für das N7 B550 etwa 230 US-Dollar auf. Deutsche Händler listen das Mainboard bislang noch nicht.

(mma)