Nach Aus von Mixer: "Fortnite"-Star Ninja streamt bei Youtube

Bei Mixer hatte er einen lukrativen Vertrag, dann machte Microsoft die Plattform dicht: Streaming-Star Ninja wechselt nun offenbar zu Youtube.

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Youtube/Ninja

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Der Livestreamer Tyler "Ninja" Blevins könnte in Zukunft bei Youtube streamen. Am Mittwoch hat Ninja, der zu den bekanntesten Streamern der Welt zählt, seinen ersten Livestream bei Youtube gestartet. Die Aufzeichnung des anderthalbstündigen Streams sahen mittlerweile 2,7 Millionen Menschen.

Ninjas erster Livestream auf Youtube

Ninja gilt in der Streaming-Branche als Trendsetter: Aufgrund seines großen Erfolgs bei Amazons Streaming-Plattform Twitch wurde Ninja 2019 von Microsoft angeheuert, um zukünftig auf der Plattform Mixer zu streamen. Finanzielle Details des Deals wurden nicht bekannt. EA soll vorher für einen einzigen Stream von Ninja eine Million US-Dollar gezahlt haben – das zeigt, welche Summen beim Exklusivvertrag zwischen Ninja und Microsoft im Spiel gewesen sein könnten.

Nach dem Wechsel von Ninja folgten weitere Exklusivdeals zwischen bekannten Spielern und den diversen Streaming-Plattformen. Im Juni zog Microsoft den Stecker und stampfte Mixer ein: Streamer und Zuschauer sollten nach Möglichkeit zu Facebook Gaming wechseln, durften aber auch von ihren Verträgen zurücktreten. Ninjas Entscheidung könnte auch eine Signalwirkung für andere Streamer entwickeln, die nach dem Mixer-Aus nun heimatlos sind.

Der Streamer hat bisher keine Hinweise darauf gegeben, dass er in Zukunft auf Facebook Gaming spielen könnte. Offiziell hat er sich aber auch noch nicht zu Youtube bekannt. Denkbar ist auch, dass der für allem für Fortnite bekannte Ninja die Plattform nur als Übergangslösung für seine Livestreams nutzt. Seinen Youtube-Kanal mit über 20 Millionen Abonnenten hatte Ninja schon vorher. Er lädt dort Videos mit Highlights aus seinen Streams hoch.

Unter den Streaming-Plattformen ist Amazons Twitch mit großem Abstand der Marktführer, gefolgt von Youtube. 67 Prozent der geschauten Stunden fallen laut Zahlen von Streamlabs auf Twitch, Youtube kommt auf 20, Facebook auf 11 Prozent.

(dahe)