Nach Crash in Apple Store: Tim Cook besucht Opfer

Der Apple-Konzernchef hat sich einen Überblick der Situation in der Nähe von Boston verschafft, wo vorige Woche eine Person in einem Apple-Laden starb.

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Tim Cook

Apple-Chef Cook, daneben eine Aufnahme des Ladens, in dem das Unglück passierte.

(Bild: Apple / Screenshot YouTube)

Von
  • Ben Schwan

Nach einem Autounfall mit einem Toten und mehreren Schwerverletzten in einem Apple-Laden in einem Vorort von Boston hat sich Apple-CEO Tim Cook Ende letzter Woche an den Ort des Geschehens begeben, wie jetzt bekannt wurde. Zusammen mit Retail- und HR-Chefin Deirdre O'Brien besuchte er am Freitag Opfer in einem Krankenhaus, berichtet der Bostoner Lokalsender 25 News.

"Wir sind dankbar, dass Tim Cook und Deirdre O'Brien von Apple am Freitag ins South Shore Hospital kommen konnten, um einige der Patienten zu besuchen, die bei der Tragödie im Apple Store in Hingham letzte Woche verletzt wurden", heißt es in einem Statement des behandelnden Krankenhauses. Die "aufrichtige Fürsorge und Freundlichkeit", die Cook und sein Team bei diesem Besuch gezeigt hätten, habe "die Stimmung der Patienten und unserer Kollegen stark angehoben".

Ob sich Cook und O'Brien auch im Apple Store Derby Street umgesehen haben, blieb zunächst unklar, es ist aber anzunehmen. Der Laden bleibt bis auf Weiteres "temporär" geschlossen. In einer ersten Reaktion Apples hatte der Konzern mitgeteilt, man sei "erschüttert von den schockierenden Ereignissen" und dem "tragischen Verlust einer Fachkraft, die vor Ort war und die jüngsten Bauarbeiten in der Filiale unterstützt hat".

Bei dem tragischen Ereignis war zunächst nicht klar gewesen, ob es sich um einen Terroranschlag oder eine Amokfahrt handelte. Der festgenommene Fahrer eines SUV, das durch die Scheibe des Ladens gefahren war, behauptet jedoch, er habe seinen Fuß am Gaspededal eingeklemmt und das Fahrzeug deshalb nicht kontrollieren können. Der 53-jährige Mann wurde verhaftet. Neben dem Todesopfer, einem 65-jährigen Handwerker, gab es zahlreiche Verletzte – mindestens 20 Personen. Einige von ihnen schwebten in Lebensgefahr.

Das Fahrzeug war plötzlich durch ein großes Glasfenster des Geschäfts gefahren, riss diverse Menschen in dem Apple Store mit und kam laut Ermittlungsbehörden erst an einer Wand zum Stehen. Die Verletzten sollen Medienberichten zufolge zum Teil erhebliche Verletzungen an Kopf, Armen und Beinen erlitten haben.

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(bsc)