Nachgezogen: Auch Oracle bietet jetzt ARM-Cloud-Instanzen an

Auf Basis der Ampere-Altra-CPU ergänzt Oracle sein Cloud-Portfolio um eine ARM-Instanz. Amazon offeriert schon länger vergleichbare Server.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 3 Beiträge

(Bild: Ampere / Oracle)

Von
  • Moritz Förster

Seine ersten Cloud-Instanzen basierend auf ARM-Prozessoren führt Oracle unter dem Namen Ampere A1 Compute ein. Die Server setzen auf Amperes Altra-CPUs, jede von ihnen verfügt über 80 Kerne. Jede VM-Instanz lässt sich mit 1 bis 80 OCPUs ausstatten, denen jeweils 1 bis 64 GByte RAM zur Seite stehen. Bare-Metal-Server lassen sich mit 160 Kernen konfigurieren.

Oracle wirbt mit dem neuen ARM-Angebot insbesondere um Softwareentwickler. Neben den laut Ankündigung niedrigeren Kosten bei einer höheren Geschwindigkeit sollen sie vor allem von den Ports profitieren: Ab Werk stehen unter anderem Oracle Linux, Java und MySQL auf Ampere A1 Compute zur Verfügung. Nutzer sind jedoch nicht hieran gebunden, auf Wunsch stehen weitere Images für Ubuntu oder Sprachen wie Python, PHP, Node.js, Go und C/C++ bereit.

Überraschend kommt die Einführung nicht, sie befindet sich seit September 2020 auf der OCI-Roadmap. Den Altra-Prozessor hatte Ampere bereits vor einem knappen Jahr vorgestellt, bei der von Oracle eingesetzten CPU handelt es sich um die Variante Q80-30 mit einem Takt von 3,0 GHz. Der Anbieter ist jedoch nicht der erste Cloud-Provider mit ARM-Servern – Amazon bietet zum Beispiel seit Ende 2019 seinen Graviton2 an, der auf demselben ARM-Design Neoverse V1 basiert.

Mehr von iX Magazin Mehr von iX Magazin

(fo)