Netflix arbeitet an "Splinter Cell"-Serie

Netflix wildert wieder im Videospiele-Universum: Nach "The Witcher" soll nun auch "Splinter Cell" von Ubisoft als Serie umgesetzt werden, berichtet Variety.

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Artwork zu "Splinter-Cell: Blacklist"

(Bild: Ubisoft)

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"Splinter Cell" wird zur Netflix-Serie: Einem Bericht des Branchenmagazins Variety zufolge arbeitet Netflix an einer Anime-Umsetzung der bekannten Reihe von Schleichabenteuern. Produziert wird die Serie laut Variety von Derek Colstad, der unter anderem als Autor der drei "John Wick"-Filme bekannt ist.

Weder Ubisoft noch Netflix wollten den Variety-Bericht kommentieren. Dem Branchenmagazin zufolge soll der "Splinter Cell"-Anime in zwei Staffeln mit jeweils acht Episoden erscheinen. Wann die ersten Folgen auf Netflix ausgestrahlt werden sollen, blieb aber offen.

In der "Splinter Cell"-Reihe schlüpfen Spieler in die Rolle des Spezialagenten Sam Fisher, der sich meist durch Terroristenzellen schleichen und ballern muss. Der jüngste Serienableger erschien mit "Tom Clancy’s Splinter Cell: Blacklist" im August 2013. Seitdem war es recht still um die Videospielreihe, die ihre Ursprünge im Jahr 2002 hat. Abgesehen von ein paar vagen Andeutungen von Ubisoft-Firmenchef Yves Guillemot gab es bisher keine Informationen zu einem möglichen neuen Teil. Auf Basis der "Splinter Cell"-Videospiele sind mehrere Bücher verschiedener Autoren erschienen.

"Splinter Cell" ist ein weiterer Anlauf von Netflix, eine beliebte Videospielmarke als TV-Serie zu übersetzen. Erfolg hatte der Streaming-Dienst mit dieser Strategie mit "The Witcher", dessen erste Staffel 2019 ausgestrahlt wurde. Die Serie basiert auf den Büchern von Andrzej Sapkowski, für die Netflix die Lizenz erworben hat.

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Es ist aber kein Geheimnis, dass Netflix sich vor allem vom Erfolg der Videospielreihe von CD-Projekt Red inspirieren ließ. Vor der Veröffentlichung der Trilogie war "Wiedźmin", so der Originaltitel des ersten Hexer-Buchs, außerhalb Polens weitgehend unbekannt. Außerdem läuft auf Netflix die TV-Serie "Castlevania", die auf den gleichnamigen Videospielen basiert.

(dahe)