Netzwerkmonitoring mit Sniffnet: Open Source und komplett in Rust geschrieben

Mit Sniffnet erscheint eine neue Überwachungs-Software für den Netzwerkverkehr. Sie ist betont simpel gehalten, soll dank Rust aber besonders stabil sein.

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Von
  • Moritz Förster

Unter dem Namen Sniffnet – zu Deutsch etwa Schnüffelnetz – erscheint eine neue Software zum Überwachen des Netzwerkverkehrs. Das Open-Source-Projekt hat jetzt die Version 1.0.0 freigegeben, die nur einen Monat auf das erste Release folgt.

Neu ist in erster Linie die grafische Oberfläche, zuvor ließ sich das Programm ausschließlich als Kommandozeilenapplikation verwenden. Das GUI ist interaktiv, Nutzer können den zum Monitoring gewünschten Netzwerkadapter auswählen und per Filter bestimmen, ob ausschließlich IPv4 oder IPv6 und lediglich TCP oder UDP als Transportprotokoll überwacht werden soll. Schließlich steht eine lange Liste an Applikationsprotokollen zur Auswahl, die Sniffnet im Auge behalten kann.

Essenziell: Mit einem Klick lässt sich das GUI zwischen einem dunklen und hellen Modus umschalten.

(Bild: Sniffnet)

Anschließend lässt sich in Echtzeit grafisch der ein- und ausgehende Netzwerkverkehr beobachten – wahlweise führt die Software ihn als Pakete oder Bytes pro Sekunde auf. Gleichzeitig führt Sniffnet live die Statistiken in Textform auf und gibt einen Überblick zu den letzten oder wichtigsten Verbindungen, unterteilt in die meisten Pakete oder Bytes. Auf Wunsch können Nutzer einen Report exportieren, der viele Details zu den einzelnen Verbindungen aufführt.

Die komplette Software ist in Rust geschrieben, entsprechend einfach lässt sie sich mit einem cargo install sniffnet installieren. Alternativ stehen auf GitHub fertige Installer-Pakete für Windows, macOS und Debian-basierte Linux-Distributionen bereit. Funktionieren diese nicht, sollen sich Anwender direkt an die Entwickler wenden. Des Weiteren ruft das Projekt explizit zum Testen von Sniffnet auf und betont, dass Feature-Wünsche explizit willkommen sind.

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(fo)