Neues MacBook Pro mit ARM-Prozessor angeblich mit RAM-Beschränkung

Statt bis zu 64 GByte bei den aktuellen 16-Zoll-Intel-Maschinen plant Apple wohl mit maximal der Hälfte für ARM-Maschinen. Das dürfte Profis wenig schmecken.

Lesezeit: 2 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 270 Beiträge

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Welche RAM-Ausstattung bekommen die lange erwarteten, neu gestalteten MacBook-Pro-Maschinen mit Apple Silicon (Prozessor auf ARM-Basis)? Dazu gibt es bislang nur wenige Infos, doch ein Leaker will nun erstmals Näheres erfahren haben.

Wie Luke Miani in seinem YouTube-Kanal berichtet, könnten die Maschinen auf maximal 32 GByte beschränkt sein. Das wäre im Vergleich zur aktuellen Intel-Hardware tatsächlich ein Rückschritt. So gibt es das noch ganz normal erhältliche 16-Zoll-Modell mit Intel-Core-i7-Prozessor der 9. Generation, für das bislang kein ARM-Äquivalent erhältlich ist, mit bis zu 64 GByte (wenn man bereit ist, satte 920 Euro Aufpreis zu zahlen).

Derzeit rechnet die Branche damit, dass Apple ab dem aktuellen dritten Quartal mit der Produktion neuer portabler ARM-Maschinen für Profis beginnt und sie dann vermutlich im Oktober ankündigen wird. Es soll sich um zwei Geräte mit Mini-LED-Bildschirm in den Größen 14 und 16 Zoll handeln – das 14-Zoll-Modell wird der Nachfolger des aktuellen 13-Zoll-MacBook Pro. Apple wird wohl einen verbesserten M1-Chip ("M1X") verbauen, der mehr Kerne und höhere Grafikleistung aufweist.

Mehr von Mac & i Mehr von Mac & i

Beim RAM soll sich, sollten die Gerüchte stimmen, Apple jedoch knausrig zeigen. Da der Hauptspeicher auch von der GPU verwendet wird, könnte dies bei Profianwendungen zum Problem werden – wobei Apple geschickt zwischen RAM und den schnellen SSDs auslagert. Dennoch ist es empfehlenswert, bei den aktuellen M1-Maschinen lieber mehr RAM zu wählen als weniger.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (heise Preisvergleich) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Warum es keine 64-GByte-"M1X"-Macs geben wird, bleibt unklar; möglicherweise fehlen Apple einfach die notwendigen Komponenten auf dem Markt. Speicher und SoC werden von Apple in einem gemeinsamen Modul vereint. Miani hat noch weitere Details zu den neuen Maschinen. So soll der SD-Karten-Slot bis zu UHS-II unterstützen und der Touch-ID-Knopf eine Hintergrundbeleuchtung haben. Erwartet werden zudem mehr Ports als zuvor, darunter HDMI und womöglich die Rückkehr des MagSafe-Netzteilanschlusses. Aktuell haben portable Macs nur bis zu vier USB-C-Ports mit Thunderbolt – das war's. (bsc)