Neue Exchange-Version kommt, zwingt zur Abonnement-Lizenz

2021 erscheint der neue Exchange Server, setzt aber ein Abo voraus. Microsoft will dies mit Support-Zugang, Updates sowie Security-Patches schmackhaft machen.

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(Bild: dpa, Patrick Pleul (Symbolbild)

Von
  • Moritz Förster

Eine neue Version seines Exchange Server hat Microsoft auf seiner Hausmesse Ignite in Aussicht gestellt. Die neue Version erscheint in der zweiten Jahreshälfte 2021. Viele technische Informationen zum Update sind noch nicht verfügbar, allerdings setzt der Konzern zwingend den Abschluss einer Abonnement-Lizenz voraus.

Unternehmen sollen mit ihr von einem Support-Zugang, Software-Aktualisierungen sowie Sicherheits- und Zeitzonen-Patches profitieren. Nach dem Release der neuen Version von Microsoft Exchange bleiben Nutzern zwei Jahre zum Umstieg mit einem simplen Upgrade ohne händische Migration der Server und E-Mail-Konten. Auf Wunsch können Firmen aber parallel weiterhin Exchange 2013, 2016 und 2019 einsetzen.

Als Ansporn für den Weg in die Cloud führt Microsoft außerdem den Hybrid Configuration Wizard (HCW) ein, der unterschiedliche Konfigurationen aus On-Premises- und Cloud-Servern berechnet. Auch das Admin Center erfährt ein Update, das nun dem Portal aus Microsoft 365 entspricht. Allerdings ist der Umstieg auf die neue Oberfläche optional. Ferner bietet das Modul Exchange Online PowerShell V2 nun eine zertifikatsbasierte Anmeldung, damit der Systemverwalter nicht mehr einen Service-Account oder lokale Log-In-Daten für das Ausführen seiner Skripte erstellen muss.

Vorerst in einer öffentlichen Preview-Phase befindet sich die Migration von Mailboxen zwischen Tenants. Bislang muss der Administrator die Mailbox auf dem neuen Tenant importieren und sie auf dem alten löschen. Alle Informationen zu den neuen Exchange-Funktionen und zur künftigen Abo-Version finden Leser auf microsoft.com.

(fo)