Neue iPads und Apple Watch 6 in Vorbereitung

Eine Behördenanmeldung nimmt zukünftige Apple-Hardware vorweg. Für das iPad Air könnte ein großes Update bevorstehen.

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(Bild: TippaPatt / Shutterstock.com)

Von
  • Leo Becker

Apple bereitet die Einführung neuer Tablets und Smartwatches vor: Der Konzern hat eine Zulassung für acht bislang noch unbekannte Apple-Watch-Modellnummern sowie sieben neue iPad-Modellnummern beantragt, wie aus der Datenbank der Eurasischen Wirtschaftskommission (Eurasian Economic Commission – EEC) hervorgeht.

Computer mit Verschlüsselungsfunktionen müssen bei der Wirtschaftskommission registriert werden, die unter anderem für Russland zuständig ist. Schon mehrfach wurden dadurch in der Vergangenheit die Modellnummern noch unveröffentlichter Apple-Produkte preisgegeben, teils sogar schon Monate vor dem Verkaufsstart.

Technische Details zu der Hardware lässt sich den von Consomac veröffentlichten Einträgen nicht entnehmen, es ist lediglich vermerkt, dass die Geräte bereits mit Apples kommenden, derzeit noch im Betatest steckenden Betriebssystemversionen watchOS 7 sowie iPadOS 14 laufen.

Eine neue Apple-Watch-Generation führt Apple gewöhnlich im Herbst ein, entsprechend dürften sich hinter den Modellnummern verschiedene Ausführung der Apple Watch Series 6 verstecken. Erwartet werden neue Gesundheitsfunktionen, darunter die Erfassung der Sauerstoffsättigung des Blutes (SpO2). Durch den Verzicht auf Drucksensoren im Display könnte Apple die Uhr zudem dünner machen – oder einen etwa größeren Akku unterbringen. "Force Touch" hat mit watchOS 7 offensichtlich ausgedient.

Bei den Tablets könnte sowohl eine Aktualisierung des Einsteiger-iPads sowie des iPad Air (und iPad mini) ins Haus stehen. Auch über eine weitere Version des iPad Pro mit Unterstützung für 5G-Netze wird spekuliert, die Modellreihe wurde aber erst im Frühjahr aktualisiert.

In chinesischen sozialen Medien werden Fotos geteilt, die angeblich das Handbuch des iPad Air 4 zeigen. Dort ist eine radikale Neugestaltung der Modellreihe nach Vorbild des iPad Pro zu sehen – mit einem bis fast an den Rand reichenden Display, einem USB-C- statt Lightning-Anschluss sowie dem Smart Connector auf der Rückseite. Dem Leak zufolge setzt das Modell allerdings nicht auf Face ID, sondern auf Touch ID – der Fingerabdruckscanner sei in die Standby-Taste integriert. (lbe)