Neuer Mac Pro wohl erst im kommenden Jahr – plus MacBook Air 15 und HomePod 2

Eigentlich sollte der ARM-Switch bei Apple 2022 abgeschlossen sein. Beim Mac Pro dauert es aber wohl länger. Zudem gibt es News zum MacBook Air und dem HomePod.

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Seit 2019 ist der Xeon-basierte Mac Pro nun auf dem Markt – und er ist definitiv keine Kaufempfehlung mehr.

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Apple wird seinen ersten Mac Pro mit ARM-Chip wohl erst im kommenden Jahr vorstellen – und damit sein selbstgesetztes Ziel verpassen, den Umstieg aller seiner Rechnerbaureihen auf Apple Silicon bis Ende 2022 zu vollziehen. Der Switch-Prozess war im Jahr 2020 gestartet. Konzernchef Tim Cook hatte damals angekündigt, das Verlassen der Intel-Plattform innerhalb von zwei Jahren zu realisieren und künftig nur noch auf eigene ARM-SoCs zu setzen.

Wie nun der Bloomberg-Journalist Mark Gurman berichtet, hat Apple den Mac Pro für das "sehr volle" kommende Jahr in Planung. Zuletzt hieß es auch, dass ein eigenes Event im Oktober mit neuen Macs und iPads wohl angeblich doch nicht geplant ist und Apple die neuen Produkte einfach per Pressemitteilung einführen könnte. Unrealistisch klingt das nicht, weil die neuen Maschinen bis auf neue SoCs (M2) wohl fast alle jeweils den alten Formfaktor behalten. Die Gerüchteküche glaubt an MacBook Pro mit 14 und 16 Zoll (M2 Pro, M2 Max), iPad Pro M2 (11 Zoll und 12,9 Zoll) sowie ein iPad 10 – letzteres hätte erstmals USB-C und wäre optisch leicht überholt.

Gurman sieht neben dem Mac Pro für kommendes Jahr auch einen neuen Formfaktor des MacBook Air am Start – er soll angeblich erstmals ein 15 Zoll großes Display erhalten. Ein "iMac M3" sei ebenfalls in Planung – der iMac M1 stammt noch von 2021. Weiterhin arbeite Apple an einen überarbeiteten HomePod (größer als der HomePod mini) und einem größeren iPad. Schließlich soll 2023 endlich das Jahr von Apples erstem Mixed-Reality-Headset ("Reality Pro") sein.

Eine Überraschung könnte es außerdem im Herbst geben: Apple denke an eine Kombination aus Apple TV, HomePod und FaceTime-Kamera. Solche Geräte gab es bereits von Amazon, Google oder Meta, sie sind aber bislang nicht sonderlich erfolgreich. Apple soll schon seit mehreren Jahren an solchen Kombigeräten mit Display arbeiten.

Beim iMac sei Apple dazu übergegangen, die M2-Generation zu überspringen und gleich mit einem M3 auf den Markt zu kommen – der bislang noch nicht offiziell existiert. Auch der Mac Pro würde dann wohl einen M3 bekommen – in einer besonders flotten Variante ("Extreme" oder "Ultra"). Das Gerät soll zwischenzeitlich angeblich fast fertig gewesen sein, wurde von Apple dann aber zurückgehalten.

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(bsc)