Neues MacBook Air mit verändertem Design und M2-Prozessor

Apples günstigstes Notebook arbeitet nun schneller und ist dabei flacher. Es ist das erste Gerät mit dem neuem M2-Chip.

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Von
  • Johannes Schuster

Auf seiner diesjährigen Entwicklerkonferenz WWDC (vgl. Mac & i-Liveticker) hat Apple auch neue Hardware vorgestellt, darunter ein MacBook Air mit M2-Prozessor. Es wiegt nur 1,24 Kilogramm und ist 11,3 Millimeter dünn, aber erstmals nicht mehr keilförmig. Stattdessen sieht es aus wie ein dünneres MacBook Pro.

Der M2-Prozessor im MacBook Air verfügt wieder über insgesamt acht CPU-Kerne, davon vier für hohe Leistung und vier, die gut Energie sparen können. Gegenüber dem M1 soll ihre Leistung aber höher ausfallen und die Energieaufnahme trotzdem niedrig bleiben. Die Zahl der Grafikkerne hat sich von sieben respektive acht auf acht beziehungsweise zehn verbessert. Die Neural Engine für KI-Anwendungen und die Media-Engine arbeiten ebenfalls schneller. Statt 16 kann man nun bis 24 GByte Arbeitsspeicher bestellen, die Bandbreite des RAM soll rund 50 Prozent höher ausfallen (jetzt 100 GByte/s). Einen Lüfter braucht (und hat) das MacBook Air nicht.

Die Webcam liefert eine Auflösung von 1080p statt bisher 720p und liegt nun in einer Einbuchtung im Display (Notch). Es bleibt bei zwei Thunderbolt-Ports mit USB-C und einer Kopfhörer-Buchse. Neu ist MagSafe 3 zum Laden. Das neue Retina-Display bietet eine 13,6-Zoll-Diagonale mit 2560 × 1664 Pixeln, Milliarden Farben und eine Helligkeit von 500 statt 400 Candela/Quadratmeter.

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Es gibt weiterhin ein Force-Touch-Trackpad, den Fingerabdrucksensor Touch ID, Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.0. Als Farben stehen Polarstern, Mitternacht, Silber und Space Grau zur Verfügung. Die Funktionstasten haben jetzt die volle Höhe. Der Kopfhöreranschluss auf der rechten Seite bietet auch hohe Impedanz, wenn entsprechende Headphones eingesteckt werden. Es bleibt bei Thunderbolt 3 und maximal einem externen Display.

MacBook Air M2 (14 Bilder)

Beim MacBook Air mit M2-Chip hat sich Apple von der spitz zulaufenden Keilform verabschiedet.

Das Soundsystem besitzt vier Lautsprecher, der Akku soll bis zu 18 Stunden durchhalten. Der beiliegende USB-C-Ladeadapter für MagSafe 3 liefert 30 oder 35 Watt Leistung. Das Gerät kostet mindestens 1500 Euro und soll ab nächstem Monat ausgeliefert werden.

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(jes)