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Neues iX-Developer-Sonderheft "Programmiersprachen – Next Generation" erhältlich

Das Heft zu modernen Sprachen wie TypeScript, Kotlin, Rust und Go, die effizienteren und wartungsärmeren Code versprechen, ist ab jetzt im heise Shop lieferbar.

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Neues iX-Developer-Sonderheft "Programmiersprachen – Next Generation" erhältlich
Von
  • Matthias Parbel
  • Silke Hahn
Inhaltsverzeichnis

Die Softwareentwicklung befindet sich im steten Wandel: Von Generation zu Generation treten neue Programmiersprachen zutage, die andere Wege als bisher einschlagen – aber auch auf Bewährtem aufbauen. Vom ersten Code in Assembler über höhere Sprachen wie FORTRAN und COBOL bis zu den heute dominierenden wie C/C++, Java und JavaScript ist eine schier unüberschaubare Vielfalt entstanden. Vermeintlich bleiben bei dieser Auswahl keine Wünsche offen. Doch neue Patterns bringen frische Konzepte für weitere Programmiersprachen, die sich mit neuen Ansätzen den wachsenden Herausforderungen stellen.

Im iX-Developer-Sonderheft "Programmiersprachen – Next Generation" finden Entwicklerinnen und Entwickler eine kuratierte Auswahl von Artikeln, die sich schwerpunktmäßig den vier Next-Generation-Sprachen TypeScript, Kotlin, Rust und Go widmen. Diese vier treten mit spezialisierten Fähigkeiten gegen die etablierte Konkurrenz an: TypeScript bringt Typsicherheit zu JavaScript, Kotlin vermischt funktionale Konzepte mit objektorientierter Programmierung auf der JVM (Java Virtual Machine). Gegenüber C bringt das Ownership-Konzept von Rust Speichersicherheit ohne den Overhead eines Garbage Collector, und Go zielt mit Blick auf Cloud-Computing und verteilte Anwendungen im Cluster auf nebenläufige Programmierung.

Auf 156 Seiten verschafft das Sonderheft einen umfassenden Einblick in die wichtigsten Programmiersprachen der Next Generation.

Das Kapitel zu TypeScript widmet sich dem mächtigen Typsystem des JavaScript Supersets. Vier Artikel behandeln die Vorteile und Aspekte des Typsystems, das zu wartungsarmem Code beiträgt und Developern unter anderem hilft, Programmierfehler zu vermeiden. Eine reine Typ-Sache sind aber auch die Interfaces in Go, denn sie verschaffen Go die Flexibilität dynamisch typisierter Sprachen. In seinem Beitrag zu den Interfaces führt Andreas Schröpfer aus, wie Programmierprofis Go-Interfaces verwenden, was sie dabei beachten sollten und wie aus einem Interface wieder ein konkreter Typ wird.

Mit einer grundlegenden Einführung startet das Kapitel zu Kotlin. Die Java-Alternative punktet mit klarer Struktur und guter Lesbarkeit. Kotlin verbindet zudem funktionale Konzepte mit objektorientierter Programmierung auf der Java Virtual Machine, lässt sich aber auch jenseits der JVM nutzen. Nils Kasseckert zeigt in seinem Artikel, wie sich mit Kotlin Multiplatform Mobile native Anwendungen für verschiedene Plattformen entwickeln lassen, wobei die Businesslogik für die Cross-Plattform-Apps erhalten bleibt.

Dass sich Memory Management auch ohne Garbage Collector oder manuelle Eingriffe effizient und sicher gestalten lässt, beweist die Programmiersprache Rust mit ihrem Ownership-Modell. Der Ansatz erfordert neue Strukturen und ein Umdenken bei Entwicklern, löst im Gegenzug aber eine Vielzahl an Problemen und macht speicher- und laufzeiteffizientes Programmieren möglich, wie Stefan Baumgartner in seinem Beitrag aufzeigt. Ein weiteres charakteristisches Merkmal der Sprache sind die Rust-Makros, die sich nach Einschätzung von Alvin Ramskogler und Rainer Stropek rasch als unverzichtbares Werkzeug im Entwickleralltag erweisen können. Sie sind demnach weniger fehleranfällig und besitzen das Potenzial, Code zu vereinfachen und die Entwicklungsgeschwindigkeit zu steigern – etwa durch den Verzicht auf manuelles Duplizieren von Code.

TypeScript, Kotlin, Rust und Go zählen zweifellos zu den derzeit angesagten Programmiersprachen der nächsten Generation, das iX Developer Sonderheft schließt mit einem Ausblick auf Vielversprechendes in etablierten Sprachen. Zukunftsweisendes verspricht etwa die Programmierung von Quantencomputern. In seiner Einführung in Q# legt Kay Glahn dar, wie sich mit Microsofts Quantensprache und dem ergänzenden Quantum Development Kit Programme für Quantencomputer erstellen lassen. Auch etablierte Programmiersprachen können sich mit neuen Funktionen und Konzepten immer wieder gegen die aufkommende Konkurrenz behaupten, wie weitere Artikel zeigen. So bietet das Heft Einblicke in die C++20-Konzepte und beleuchtet Java 17, dessen Release mit übersichtlicher Syntax und Long-term Support als ausgereift gilt.

Ab sofort ist die PDF-Ausgabe des Sonderhefts zum Preis von 12,99 Euro im heise-shop verfügbar. Die gedruckte Ausgabe ist für 14,90 Euro im heise Shop – bis zum 15. September portofrei – bestellbar. Printheft und PDF lassen sich auch zusammen für 19,90 Euro bestellen (Heft und digitaler Zugang), rund 30 Prozent günstiger als im Einzelbezug.

Wer sich für die Programmiersprache Rust interessiert, aufgepasst: Heftversion und PDF sind auch zum Aktionspreis von 47,80 Euro im Paket mit dem Buch "Rust – Grundlagen und fortgeschrittene Techniken" von Amann, Baumann, Koch erhältlich (das entspricht einem Nachlass von rund 20 Prozent). Ab dem 8. September 2022 wird das Printheft zusätzlich im gut sortierten Zeitschriftenhandel aufliegen.

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