Newsletter-Geschäft auch für Google: Museletter startet Early-Access-Phase

Auch Google will beim Newsletter-Boom mitmischen: Erster Test zum Verschicken von Neuigkeiten über Google Drive oder den E-Mail-Verteiler ist Museletter.

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(Bild: mentatdgt/Shutterstock.com)

Von
  • Marie-Claire Koch

Google startet die Early-Access-Phase für seinen Newsletter-Dienst Museletter, der in den kommenden Monaten erscheinen soll. Ein öffentliches Profil ermöglicht unter anderem Einblicke in das Nutzungsverhalten anderer Museletter-Nutzer – Inhalte können allerdings auch privat per Mail versendet oder bei Google Drive geteilt werden. Die Autoren können ebenfalls kostenpflichtige Abonnements anbieten. Ob und wann das Tool in Deutschland verfügbar sein wird, ist bisher noch unklar.

Ansicht für Googles Newsletter-Dienst

(Bild: Area 120)

Museletter stammt von Googles Inkubator Area 120, die auch die Programmier-Lern-App Grasshopper entwickelt hat und mit der Erfindung teils experimenteller Produkte beschäftigt ist. Mit dem Newsletter-Tool lassen sich Präsentationen, Dokumente und Excel-Tabellen mit der Community teilen. Dabei wählt der Ersteller, welche Inhalte frei zur Verfügung stehen und welche nur für Mitglieder mit einem kostenpflichtigen Abonnement einsehbar sind. Weiter sind für die Betreiber der Kanäle eine kostenlose und eine Premium-Version verfügbar. Letztere will unter anderem die Anbindung eigener Domains, Willkommensmails und weitere Extras anbieten.

Twitter hatte Anfang des Jahres den Dienst Revue übernommen. Dadurch versprach Twitter sich eine bessere Vernetzung der Autoren und Publisher mit der Zielgruppe. Der Trend zum Newsletter ist auch an Facebook nicht vorbeigegangen: Google startete im März eine Kooperation mit Verlagen und bietet die Inhalte in einem News-Feed an. Auch in den USA sind einige interessante Angebote gestartet wie etwa Substack und every.to, zwei Plattformen für Journalisten und andere Autoren, die ihre Inhalte monetarisieren. Ferner setzt auch ein ehemaliger The-Verge-Journalist auf das inzwischen wieder beliebte Format.

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(mack)