Nextcloud Hub II: Ab sofort standardmäßig mit Office-Suite

Das freie Cloud-Paket Nextcloud Hub erhält eine neue Komponente: Ab Werk erhalten Nutzer Office-Applikationen aus der Feder von Collabora.

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(Bild: Nextcloud GmbH)

Von
  • Moritz Förster

Im Rahmen des Release 2.0 erweitert Nextcloud sein Hub um eine Office-Komponente. Das freie Paket für die On-Premises-Cloud umfasste bislang die Storage-Software Files, die Chat- und Videokonferenzanwendung Talk sowie eine Groupware-Applikation mit unter anderem einem Mail-Client, einer Kontaktverwaltung und einem Kalender.

Die neuen Office-Programme entstammen der Zusammenarbeit mit Collabora Productivity. Letztere zeichnen sich auch für die Online-Version der gleichnamigen Office-Suite verantwortlich, die auf LibreOffice aufsetzt und unter anderem die Textverarbeitung Writer, die Tabellenkalkulation Calc und das Präsentationsprogramm Impress umfasst. Diese ließen sich auch bislang in Nextcloud integrieren; neu ist, dass sie nun standardmäßig als Teil des Hub-Pakets beiliegen.

Darüber hinaus führt Hub II einige weitere neue Funktionen ein, unter anderem lassen sich in Files nun Administratorrechte an ausgewählte Nutzer delegieren und Verantwortliche können zentral festlegen, welche Apps Anwender installieren können. Letztere können ein Profil anlegen, das ferner die eigene Verfügbarkeit – zum Beispiel bei einem aktiven Anruf – automatisch ändert.

Im Kalender können Nutzer detaillierter nach freien und belegten Konferenzräumen und -ressourcen suchen. Ferner lassen sich ab sofort aus E-Mails Kalendereinträge generieren. Talk begrüßt Anwender nun mit einem Konfigurationsbildschirm vor jeder Besprechung. Während eines Anrufs lässt sich der Hintergrund in der Web-Applikation unkenntlich machen. Des Weiteren erhalten Moderatoren mehr Rechte, um zum Beispiel Nutzer stumm zu schalten.

Weitere Updates gibt es für die Desktop- und iOS- beziehungsweise Android-Apps: Sie alle erhalten eine universelle Suche sowie die Funktionen für die Nutzerprofile und deren Status. Komplett neu ist außerdem eine Peer-to-Peer-Backup-Anwendung, die sich an Privatanwender richtet. Sie hatte Nextcloud bereits Anfang November angekündigt. Alle Details hierzu und allen anderen Aktualisierungen finden sich in der Ankündigung von Hub II.

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(fo)