Nextcloud integriert Virenschutz von Kaspersky

Unternehmen können ihre Nextcloud-Instanz von nun an mit Kasperskys Scan Engine ausstatten. So soll sich Malware nicht von einem Client zum nächsten ausbreiten.

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(Bild: Rinrada_Tan/Shutterstock.com)

Von
  • Moritz Förster

Einen neuen Virenschutz bietet Nextcloud gemeinsam mit Kaspersky für seine Cloud-Umgebung an. Die Komponente richtet sich an Unternehmen und setzt eine auf der Nextcloud-Instanz installierte Scan Engine voraus. Hierbei handelt es sich um eine kommerzielle Schutzsoftware von Kaspersky, die Kunden über Nextcloud erstehen müssen.

Hinzu kommt eine spezielle Anti-Virus-Applikation aus dem Nextcloud App Store. Anschließend überprüft die Scan Engine alle Uploads und blockierte Dateien mit Schadsoftware automatisch. Dies soll verhindern, dass sich Malware von einem infizierten Client zum nächsten über die eigene Nextcloud ausbreitet. Dies sei insbesondere in heterogenen Umgebungen wichtig, in denen Anwender unterschiedliche Systeme einsetzen und bei denen Nutzer mit Viren verseuchte Dokumente aufgrund der Sicherheit des eigenen Rechners nicht bemerken würden.

Die Unterstützung von Kasperskys Scan Engine geht laut Ankündigung auf den Kundenwunsch zurück: Nextcloud verfügt mit ClamAV bereits über einen Virenschutz. Doch dieser sei nicht für Unternehmen geeignet. Bei ClamAV handelt es sich um freie Software, die insbesondere auf E-Mail-Servern zum Einsatz kommt und Nachrichten mit Schadsoftware ausfiltern soll.

(fo)