Nvidia A100: Rechenbeschleuniger nun auch als PCIe-Karte lieferbar

Nvidias "Ampere"-Rechenbeschleuniger für KI-Algorithmen, High Performance Computing und Data Analytics ist nun auch als PCIe-4.0-Karte für Server lieferbar.

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Rechenbeschleuniger PNY Nvidia A100 mit 40 GByte HBM2-RAM

(Bild: PNY)

Von
  • Christof Windeck

Nvidia lieferte seine jüngsten Rechenbeschleuniger vom Typ A100 "Ampere" bisher nur in Form von "SXM"-Modulen für komplette Systeme wie die hauseigenen DGX A100 und HGX A100 an. Nun bringt Nvidia-Partner PNY die erste PCI-Express-Steckkarte mit A100 zum Preis von rund 12.000 Euro auf den Markt.

Die PNY A100 ist eine PCIe-4.0-x16-Karte ohne eigenen Lüfter, die daher auf einen ausreichenden Kühlluftstrom durch die Ventilatoren im Server angewiesen ist. Als Leistungsaufnahme nennt PNY 250 Watt. Bei der PNY A100 sind 6912 CUDA-Kerne des GA100-Chips nutzbar, also ebenso viele wie beim Nvidia A100 SXM.

Genau wie bei letzterem stehen 40 GByte schneller HBM2-Speicher mit ECC-Fehlerschutz bereit. Auch die Rechenleistung bei maximaler Taktfrequenz beträgt bei der PCIe-Karte wie bei der A100 SXM 9,7 TFlops für Gleitkommazahlen mit doppelter Genauigkeit (FP64) und 312 TFlops für FP16.

Nvidia hatte die PCIe-Version der A100 im Juni angekündigt. Wie beim A100 SXM im DGX/HGX A100 lässt sich die PNY Nvidia A100 mit PCIe in bis zu sieben Instanzen aufteilen (Multi-Instance GPU, MIG).

Dank der schnellen NVLink-3.0-Schnittstellen lassen sich mehrere SXM-Module im gleichen System aber mit höheren Transferraten untereienander vernetzen als mehrere PCIe-Karten.

(ciw)