Nvidia GeForce Now: Studios müssen Cloud-Gaming jetzt explizit erlauben

Nach einer Publisher-Abwanderung ändert Nvidia die Richtlinien: Spieler können nicht mehr jeden x-beliebigen Titel über den Cloud-Dienst GeForce Now starten.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 21 Beiträge

(Bild: Nvidia)

Von
  • Mark Mantel

Spiele-Publisher und Entwicklerstudios müssen das Streaming über den Cloud-Gaming-Dienst GeForce Now fortan explizit erlauben, wenn sie nicht aus Nvidias Angebot herausfliegen möchten. Nvidia setzt jetzt auf ein sogenanntes Opt-in-Modell, nachdem das Unternehmen die Titel einiger hochkarätiger Studios auf deren Wunsch hin entfernen musste.

An dem sonstigen Modell ändert sich nach Nvidias Umstellung nichts: Nutzer müssen Spiele weiterhin selbst über Plattformen wie Steam, Origin oder Uplay kaufen und können diese daraufhin via GeForce Now auf Nvidias Servern laufen lassen. Das Endgerät schickt nur noch die Touch- beziehungsweise Peripherie-Eingaben zum Server und stellt den fertig gerenderten Stream dar – somit laufen zum Beispiel grafisch aufwändige 3D-Spiele auf einem Smartphone.

Nvidia stellt auf einer Support-Webseite einen Katalog an verfügbaren Spielen über GeForce Now bereit, der zudem kooperierende Publisher auflistet. Die Übersicht dürfte nach der Umstellung auf ein Opt-in-Verfahren noch weiter anwachsen, vorerst fallen zum 1. Juni 2020 jedoch mehrere Dutzend Titel heraus, darunter: die Rennsimulationen "Assetto Corsa" und "Project Cars 1 + 2", das MMORPG "Guild Wars 2", der Shooter "Hunt: Showdown", die Weltraumsimulation "Kerbal Space Program", das Strategiespiel "Total War: Three Kingdoms" und wenige "Warhammer 40.000"-Titel.

Zuvor verlor Nvidia das Angebot von Microsofts Xbox Game Studios ("Forza") und Warner Bros. ("Batman", "Mortal Kombat"), 2K Games ("Borderlands", "Civilization"), größtenteils Bethesda ("Doom", "Fallout", "The Elder Scrolls") und Activision Blizzard ("Call of Duty", "Starcraft", "Warcraft").

(mma)