Nvidia Shield: Update auf Android 11 wird verteilt

Nvidia veröffentlicht das Update auf Android 11 für seine Shield-Konsolen. Zu den Neuerungen zählen Bluetooth-Verbesserungen.

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(Bild: Nvidia)

Von
  • Daniel Herbig

Nvidia will in dieser Woche ein neues Update auf seine Shield-Konsolen verteilen. Die neue Version 9.0 des Betriebssystems Shield Experience basiert erstmals auf Android-Version 11. Nvidia betont, dass auch die Erstauflage der Shield das neue Update bekommt – fast sieben Jahre nach ihrem Release. Damit gehört die Shield zu den am längsten unterstützten Android-Geräten.

Zu den Neuerungen gehört unter anderem eine neue Standard-Tastatur für Textfelder. Künftig tippt man auf der Shield mit einer neuen Version des Google-Keyboards Gboard. Praktisch ist das vor allem wegen der integrierten Text-to-Speech-Funktion der Tastatur: Man kann also in ein Mikrofon sprechen, anstatt zu tippen.

Verbesserungen gibt es auch für Nutzerinnen und Nutzer von Bluetooth-Headsets. Die neue Fassung des Shield-Betriebssystems unterstützt den aptX-Codec bei kompatiblen Bluetooth-Geräten. Außerdem kann man die Android-Konsole auf Wunsch so einstellen, dass sie sich automatisch von verbundenen Headsets trennt, sobald sie in den Schlafmodus wechselt.

Unter der Haube kommt das Update mit den aktuellen Security-Fixes für Android von Google. Nvidia spricht in den Release-Notes des neuen Updates außerdem von nicht näher spezifizierten Bugfixes.

Nvidias Shield-Konsolen unterstützen außerdem die neue RTX-3080-Stufe von GeForce Now. Wer damit auf Shield spielt, kann je nach Titel 60 fps bei 4K-Auflösung streamen. Für ein halbes Jahr "RTX 3080"-Abonnement zahlt man 100 Euro. Dafür bekommt man neben stärkeren Servern auch eine Session-Dauer von bis zu acht Stunden im Gegensatz zu den sechs Stunden des Priority-Abos.

Gespielt wird im "RTX 3080"-Abo auf speziell konfigurierten Servern. Tatsächlich bekommt man keine RTX 3080 zum Zocken bereitgestellt, sondern eine spezielle GPU namens A10G auf Basis des GA102-Chips. Dazu kommen Threadripper-CPUs und 28 GByte RAM sowie eine PCI-SSD.

(dahe)