Observability: Atlassian will Jira-Cloud-Nutzern besseren Einblick verschaffen

Vier neue DevOps-Metriken sollen es Entwicklern erleichtern, den Fortschritt ihrer Arbeit in der Jira Software Cloud nachzuvollziehen.

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(Bild: Atlassian)

Von
  • Matthias Parbel

"Jedes Unternehmen verfügt über Daten, aber nur wenige haben Einblicke", lautet ein Fazit, dass Atlassian aus seinem diesjährigen DevOps Trend Survey ableitet. DevOps habe sich zwar in vielen Unternehmen etabliert, aber gut die Hälfte scheitere noch daran, die Prozesse nachvollziehen und kontinuierlich verbessern zu können. Hier möchte Atlassian vier neuen DevOps-Metriken ansetzen, die Entwicklerinnen und Entwicklern bei der Arbeit in der Jira Software Cloud helfen sollen – auch über die Atlassian-Tools hinaus.

Die neue Ansicht "Code in Jira" verschafft Entwicklungsteammitgliedern eine Übersicht der zuletzt aktiv genutzten Repositories, unabhängig davon, ob das Repo in Bitbucket, GitHub, GitLab oder der Git Integration for Jira liegt. Sofern Schlüssel für die Issues in den Commit-, Branch-Name- und Pull-Request-Übersichten hinterlegt sind, kann Jira die Aktivitäten in den jeweiligen Repositories automatisch nachverfolgen. Vergleichbare Einblicke in die CI/CD-Pipelines bietet die ebenfalls neue Ansicht "Deployments in Jira", die anhand der Issues den jeweils aktuellen Stand einer Deployment-Pipeline darstellen kann. Auch diese Funktion ist nicht allein auf Bitbucket-Pipelines beschränkt, sondern arbeitet übergreifend mit Tools wie Jenkins, Azure DevOps, Circle CI, Octopus Deploy und JFrog.

Die beiden weiteren neuen Funktionen "Deployment Frequency" und "Cycle Time" bleiben zunächst Anwendern mit einem Jira-Software-Premium-Account vorbehalten und sollen diesen in den nächsten Wochen zur Verfügung gestellt werden. "Deployment Frequency" und "Cycle Time" sind zudem auf Nutzer zugeschnitten, die umfangreichere Softwareproduktionsprozesse im Blick behalten müssen. Wenn es beispielsweise gilt, die Häufigkeit der Auslieferung neuer Releases als Maß für die Produktivität von Entwicklerteams heranzuziehen, liefert "Deployment Frequency" die notwendigen Einblicke. "Cycle Time" eröffnet darüber hinaus eine Übersicht der Fortschritte in den einzelnen Segmenten des Entwicklungsprozesses, um etwaige Probleme oder Engpässe in den Deployment-Pipelines aufzuspüren.

Weitere Details zu den neuen Funktionen in Atlassians Jira Software Cloud finden sich im Blogbeitrag zur Ankündigung der zusätzlichen DevOps-Metriken.

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