Olympia in Tokio: TV und Streamingdienste zeigen die Spiele

Olympia 2021 startet an diesem Freitag. Sie werden im Free-TV und per Stream gezeigt, wegen der Zeitverschiebung allerdings oft zu schwierigen Zeiten.

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Olympia wird von ARD, ZDF und Eurosport gezeigt – im Zweifel auch auf einem Röhrenfernseher.

(Bild: Shutterstock/BrAt82)

Von
  • Eva-Maria Weiß

Los geht es an diesem Freitag, den 23. Juli, um 20 Uhr Ortszeit und damit um 13 Uhr in Deutschland: Die Olympischen Spiele von Tokio starten mit einer großen Eröffnungsfeier im dortigen Olympiastadion. Sie wird live auf Eurosport und im ZDF gezeigt. Dort – sowie in der ARD – sind auch die Spiele selbst, also die Wettkämpfe, zu sehen, wobei sich die Öffentlich-Rechtlichen abwechseln. Die Übertragung läuft täglich von etwa Mitternacht bis 17 Uhr am Folgetag. Die Abschlussfeier am 8. August übertragen Eurosport und die ARD.

Neben dem Free-TV ist Olympia 2021 auch über die jeweiligen Onlineangebote der Sender zu sehen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Rechte für die Olympischen Spiele 2018 bis 2024 an Discovery verkauft – für ganz Europa. Der Unterhaltungskonzern zahlt dafür 1,3 Milliarden Euro. Somit wurden die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland erstmals nicht berücksichtigt. Sie konnten jedoch Unterlizenzen erwerben. Eurosport1 und Eurosport2 sind nicht frei empfangbar, sie laufen über den Abo-Streamingdienst DAZN. Auch Dienste wie Zattoo und Joyn oder MagentaTV, das IPTV-Angebot der Telekom, können für Eurosport genutzt werden. Die Berichterstattung rund um die Olympischen Spiele übernimmt klassisch die Sportschau. Einen Zeitplan mit den Wettbewerben bietet Eurosport auf seiner Webseite.

Tatsächlich ist Olympia allerdings auch schon in eine Vorrunde gestartet. Seit Mittwoch laufen erste Spiele, weil manche Sportarten einen längeren Zeitplan benötigen, als Olympia lang ist: Das betrifft Softball und Fußball.

Eigentlich sollten die Olympischen Spiele bereits vergangenes Jahr in Tokio ausgetragen werden. Dem kam Corona dazwischen. Auch in diesem Jahr bleiben Pandemie-bedingt noch Zuschauer weg, es gibt massive Proteste, dass die Sommerspiele überhaupt stattfinden. Viele Japaner fürchten eine neue Coronawelle durch die eingereisten Sportler. Bis zum 22. August gilt ein Corona-Notstand, weil die Zahlen derart hoch sind. Nur wenige Japaner sind bisher geimpft. Von den Sportlern sollen allerdings 95 Prozent bereits den vollen Impfschutz besitzen.

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(emw)