OneDrive: Support der Desktop-Version für ältere Windows-Versionen endet

Der Support für die Desktop-Anwendung von OneDrive auf Windows 7, 8 und 8.1 endet. Nach dem 1. März 2022 funktioniert die Datensynchronisation nicht mehr.

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(Bild: Ken Wolter/Shutterstock.com)

Von
  • Bernd Mewes

Microsoft stellt den Support und damit die Synchronisationsmöglichkeit für die Desktop-Version von OneDrive in den Betriebssystemen Windows 7, 8 und 8.1 ein. Nach dem 1. März 2022 ist demnach eine Synchronisation mit den Daten in der Microsoft-Cloud auf älteren Betriebssystemen nicht mehr möglich. Betroffen sind laut Microsoft Privatanwender – für Business-Kunden wird der Support nach dem 1. Januar 2022 an den erweiterten Lebenszyklus für Windows angepasst.

Der erweiterte Supportzeitraum (Lebenszyklus) für Windows 7 und Windows 8.1 endet am 10. Januar 2023, der für Windows 8 endete bereits am 12. Januar 2016. Windows 8-Kunden mit erweitertem Supportzeitraum müssten für die weitere Nutzung der OneDrive-Desktop-Anwendung dementsprechend auf Version 8.1 upgraden. Microsoft empfiehlt in dem Blog-Beitrag, das Betriebssystem auf Windows 10 oder Windows 11 zu aktualisieren, um eine Unterbrechung zu vermeiden.

Von nicht mehr unterstützten Betriebssystemen können Daten nach dem Stichtag weiterhin manuell auf Microsoft OneDrive im Internet hochgeladen werden – sollte etwa die Hardware eines Computers die Systemvoraussetzungen für Windows 11 oder Windows 10 nicht erfüllen. So könne man weiterhin auf alle Daten zugreifen, sie bearbeiten und teilen.

Kürzlich geriet Microsoft in die Kritik eines Sicherheitsforschers, dass die Firma auf ihren Cloud-Diensten gehostete Malware nicht rechtzeitig lösche und deutlich langsamer agiere als die Konkurrenz. Im vergangenen Jahr erleichterte und erweiterte Microsoft die Funktionen von OneDrive mit "Remote everything".

(bme)