Online-Händler Pearl nicht erreichbar

Auf pearl.de können derzeit keine Hörgeräte-Batterien, Solar-Powerbanks, Gadgets und anderes bestellt werden, der Laden ist offline.

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Pearl hat seinen Hauptsitz in Buggingen in der Nähe von Freiburg.

(Bild: Pearl)

Update
Von
  • Andreas Wilkens

Der Webshop des Online-Versandhändlers Pearl ist momentan nicht erreichbar. Auf pearl.de ist der Hinweis zu lesen, "unser Webshop ist auf mehrere tausend Besucher gleichzeitig ausgelegt. In Spitzenzeiten kann es dennoch vorkommen, dass kurzzeitig wegen Überlastung kein Zugang möglich ist".

Pearl weist darauf hin, dass die Hinweis-Seite auch erscheine, wenn die Webserver durch DDoS-Attacken überlastet werden oder ein anderweitiges Webserver-Problem aufgetreten sei. Der Facebook-Präsenz des Online-Händlers ist zu entnehmen, dass die Vorschaltseite seit dem gestrigen Samstag zu sehen sein könnte, laut einem Hinweis eines Heise-Lesers könnte die Störung seit Freitag anhalten. Zurzeit ist bei Pearl niemand telefonisch erreichbar, die Bestell-Hotline ist ständig besetzt. Eine Antwort auf eine Anfrage per E-Mail von heise online steht noch aus.

Das 1989 gegründete Versandhaus bot ursprünglich ausschließlich Computer-Hardware, -Software und Zubehör wie Disketten oder Scanner an. Inzwischen hat Pearl sein Sortiment für die nach eigenen Angaben nun 15 Millionen Kunden erweitert und hat zum Beispiel Haushaltsgeräte wie Lüfter oder "Kinder-Smartwatches" mit Tracking-Funktion für 63 Euro im Angebot. Als seine Highlights sieht Pearl einen Virtual-Reality-Helm, den das Unternehmen 1995 in sein Sortiment aufnahm, Navigationsgeräte für unter 100 Euro im Jahr 2007 und 2013 den ersten 3D-Drucker für weniger als 800 Euro.

Update 6.6.21, 16.10: Einem Hinweis auf pearl.tv auf Youtube ist zu entnehmen, dass wegen eines Unwetterschadens alle Systeme ausgefallen seien, Bestellungen seien nicht online möglich, aber telefonisch.

(anw)