Opel strukturiert das Werk Rüsselsheim neu

Eine Umstrukturierung soll lauf Opel-Chef Lohscheller das Werk Rüsselsheim stärken. In rund einem Jahr soll dort ein Modell der PSA-Marke DS produziert werden.

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Ladehof des Werks Rüsselsheim

(Bild: Opel)

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Opel bündelt in seinem Stammwerk Rüsselsheim künftig die Fahrzeugproduktion. Demnächst sollen dort drei Modelle gefertigt werden. Den Anfang soll ab Sommer 2021 ein neues Modell der PSA-Premiummarke DS Automobiles machen, meldet am Dienstag (2. Juni 2020) der zur Groupe PSA gehörende Hersteller.

Im Werk Rüsselsheim entsteht zur Zeit der Opel Insignia, Ende 2021 kommt das Kompaktmodell Opel Astra in neuer Generation dazu. Im Gegenzug soll der Bau von Getrieben und die Fertigung von Schmiedeteilen im Rüsselsheimer Werk im Laufe des Jahres 2021 eingestellt werden. Über die rund 200 Mitarbeiter in diesen Produktionsbereichen will Opel Gespräche mit den Sozialpartnern aufnehmen. Betriebsbedingte Kündigungen sind bis Mitte 2025 vereinbarungsgemäß grundsätzlich nicht erlaubt.

Opel-Chef Michael Lohscheller erwartet, dass die Investition in die Produktion der erweiterten Palette den traditionellen Standort Rüsselsheim „langfristig stärken” dürfte. Als Betätigungsfeld mit Zukunft gilt bei PSA die E-Mobilität, das Opel-Werk Kaiserslautern wird künftig zur Batteriezellfertigung genutzt. Die Investitionen in Rüsselsheim „erlauben den Wandel des Werks zu einem nachhaltigen Standort der Fahrzeugfertigung inklusive elektrifizierter Modelle – dank der Lokalisierung der EMP2-Plattform des Konzerns” schreibt Opel in seiner Pressemitteilung.

(fpi)