Open Source: Aiven übernimmt den Kafka-Management-Service Kafkawize

Unter dem Namen Klaw wird Kafkawize, ein Open-Source-Dienst zum Verwalten von Event Stream Processing mit Kafka, Teil des Cloud-Datenplattformanbieters Aiven.

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(Bild: Peeravit/Shutterstock.com)

Von
  • Matthias Parbel

Das auf Open-Source-Cloud-Datendienste spezialisierte Unternehmen Aiven hat die Übernahme von Kafkawize bekanntgegeben. Der seit 2018 verfügbare Open-Source-Service ist darauf ausgelegt, Entwicklerinnen und Entwicklern die Arbeit mit der Event-Stream-Processing-Plattform Apache Kafka zu vereinfachen. Kafkawize unterstützt gezielt beim Verwalten von Kafka Topics, ACLs, Schemata und Konnektoren im Hinblick auf Berechtigungen und Security. Aiven reagiere mit der Akquisition auf die wachsende Nachfrage vieler Unternehmen nach Data-Governance-Tools rund um Apache Kafka, erklärt Holger Hammel, der für den finnischen Dienstleister am Standort Berlin als Vice President Engineering tätig ist.

Im Zuge der angekündigten Übernahme werde Kafkawize in Klaw umbenannt und als Open-Source-Projekt im Rahmen des Aiven Open Source Program Office weitergeführt – unter Apache-2.0-Lizenz. Kafkawize-Gründer und -Entwickler Murali Basani werde dabei auch die weitere Entwicklung von Klaw mit vorantreiben.

Klaw ist als Webanwendung ausgelegt, mit der Entwicklerinnen und Entwicklern das Erstellen und Durchsuchen von Kafka-Topics, ACLs, Avro-Schemata und Konnektoren automatisiert steuern sollen. Dazu stellt Klaw Rollen und Berechtigungen für die Benutzerinnen und Benutzer aus den verschiedenen Teams einer Organisation bereit. Für die Kommunikation mit Kafka Brokern und anderen benötigten APIs baut Klaw auf ClusterAPI auf.

Weitere Informationen zur Übernahme finden sich in der offiziellen Ankündigung von Aiven sowie im Kafkawize-Blog. Wer sich einen Eindruck von dem aktuell in Version 1.0 verfügbaren Klaw verschaffen will, sollte einen Blick in das GitHub Repo werfen.

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